Gesellschaft in Deutschland: Grundsicherung im Alter
Berlin () – Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer.
Demnach hätten Ende des ersten Quartals 2026 insgesamt 771.275 Menschen Grundsicherung im Alter bezogen. Ende 2020 seien es noch 564.110 gewesen. Das entspreche einem Anstieg um 36,7 Prozent. Besonders stark sei die Zahl ausländischer Empfänger gestiegen, heißt es in der Antwort der Bundesregierung. Sie habe sich von 152.320 Ende 2020 auf 279.275 Anfang 2026 erhöht. Das entspreche einem Plus von 83,3 Prozent. Damit sei inzwischen mehr als jeder dritte Empfänger Ausländer. Die Zahl deutscher Empfänger sei im gleichen Zeitraum von 411.790 auf 492.000 (+19,5 Prozent) gestiegen, heißt es in der Antwort weiter.
Auch die Ausgaben hätten deutlich zugelegt. Die Nettoausgaben für die Grundsicherung im Alter sei von rund 3,3 Milliarden Euro im Jahr 2020 auf rund 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2025 gestiegen, heißt es Antwort der Bundesregierung, über die die „Bild-Zeitung“ berichtet. Springer fordert angesichts der Entwicklung höhere Zugangshürden und längere Wartezeiten für steuerfinanzierte Sozialleistungen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
René Springer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Bild-Zeitung, Bundesregierung, AfD, AfD-Bundestagsabgeordneter René Springer, René Springer
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Ende des ersten Quartals 2026 (Eckwerte zudem: Ende 2020, Anfang 2026, sowie Ausgaben 2020 und 2025).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung zufolge ist die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter bis Ende Q1 2026 auf einen neuen Höchststand gestiegen (u. a. deutlich mehr ausländische Empfänger), wobei auch die Nettoausgaben gegenüber 2020 stark von rund 3,3 auf etwa 6,2 Milliarden Euro (2025) zulegten, und AfD-Abgeordneter René Springer fordert daraufhin höhere Zugangshürden und längere Wartezeiten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter auf einen neuen Höchststand
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage die Entwicklung der Empfängerzahlen und Ausgaben mitgeteilt
- Bild-Zeitung berichtete über die Entwicklung
- AfD fordert höhere Zugangshürden und längere Wartezeiten für steuerfinanzierte Sozialleistungen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anstieg der Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter
- Erhöhung der Nettoausgaben für die Grundsicherung im Alter
- Anteil ausländischer Empfänger steigt deutlich
- Zugang und Inanspruchnahme steuerfinanzierter Sozialleistungen werden politisch als problematisch bewertet
- Forderung nach höheren Zugangshürden und längeren Wartezeiten für steuerfinanzierte Sozialleistungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Es wird eine Stellungnahme von AfD-Bundestagsabgeordnetem René Springer zitiert, der angesichts der Entwicklung höhere Zugangshürden und längere Wartezeiten für steuerfinanzierte Sozialleistungen fordert.
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