SPD-Generalsekretär will Reform der Erbschaftsteuer

SPD-Generalsekretär will Reform der Erbschaftsteuer

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Politik in Berlin: Reform der Erbschaftsteuer

() – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erneuert im Ringen um Reformen mit der Union seine Forderung nach einer gerechteren Erbschaftsteuer. „Dass 95 Prozent des steuerlich vererbten Vermögens und der Schenkungen auf den Westen entfällt, zeigt einmal mehr, wie extrem ungleich der Wohlstand in unserem Land verteilt ist. Es ist einfach ungerecht und für eine demokratische nicht weiter hinnehmbar, wenn Lebenschancen und im Alter so stark davon abhängen, ob jemand ein großes Erbe erwarten kann“, sagte Klüssendorf der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Gerade in Ostdeutschland bleibe vielen im Alter nur die gesetzliche , weil sie kaum Möglichkeiten gehabt hätten, zusätzlich Vermögen aufzubauen.

Der SPD-Politiker fordert deshalb eine gut aufgestellte gesetzliche Rentenversicherung, die allen verlässlichen Schutz vor Altersarmut bietet und in die zukünftig alle Erwerbstätigen einzahlen – auch neue Beamte, Abgeordnete und Selbstständige.

„Und die Reform der Erbschaftsteuer ist längst überfällig. Es darf einfach nicht sein, dass kleinere und mittlere Erbschaften stark besteuert werden, während Milliardärsfamilien ihr Vermögen in Deutschland durch die Nutzung bestehender legaler Schlupflöcher nahezu steuerfrei weitergeben können“, so der SPD-Generalsekretär.

Wer das nicht erkenne und endlich handele, „der gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land“, warnte Klüssendorf.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Tim Klüssendorf (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Tim Klüssendorf

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Union, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Montagsausgabe (laut Text: „der Rheinischen Post (Montagsausgabe)“); ein konkretes Datum wird nicht genannt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin (Deutschland), Ostdeutschland (Deutschland)

Worum geht es in einem Satz?

Der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert angesichts der Ungleichheit in der Vermögensverteilung eine gerechtere Reform der Erbschaftsteuer sowie eine besser ausgestattete gesetzliche Rentenversicherung, die alle Erwerbstätigen künftig einschließt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • 95 Prozent des steuerlich vererbten Vermögens und der Schenkungen entfallen auf den Westen
  • Extrem ungleiche Wohlstandsverteilung in Deutschland
  • Lebenschancen und Sicherheit im Alter hängen stark davon ab, ob jemand ein großes Erbe erwarten kann
  • In Ostdeutschland bleiben im Alter vielen Menschen nur die gesetzliche Rente, weil sie kaum Möglichkeiten hatten, zusätzlich Vermögen aufzubauen
  • Kleine und mittlere Erbschaften würden stark besteuert, während Milliardärsfamilien Vermögen durch legale Schlupflöcher nahezu steuerfrei weitergeben könnten
  • Reform der Erbschaftsteuer sei überfällig

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • In dem Artikel wird beschrieben, dass Tim Klüssendorf die Öffentlichkeit bzw. die gesellschaftliche Debatte adressiert, um die Reform der Erbschaftsteuer zu fordern.
  • Konkrete Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf seine Aussagen werden nicht dargestellt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ungleichheit beim Wohlstand wird als besonders problematisch dargestellt
  • Lebenschancen und Sicherheit im Alter sollen stärker unabhängig vom erwarteten Erbe werden
  • Altersarmut soll durch eine besser ausgestaltete gesetzliche Rentenversicherung verhindert werden
  • Zusätzlicher verlässlicher Schutz vor Altersarmut soll für alle geschaffen werden
  • Die gesetzliche Rentenversicherung soll alle Erwerbstätigen einbeziehen, einschließlich neuer Gruppen wie Beamte, Abgeordnete und Selbstständige
  • Die Erbschaftsteuer soll so reformiert werden, dass kleinere und mittlere Erbschaften weniger stark besteuert werden
  • Milliardärsfamilien sollen weniger Möglichkeiten erhalten, ihr Vermögen nahezu steuerfrei weiterzugeben
  • Ein Handeln gegen die beschriebenen Ungerechtigkeiten soll den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Tim Klüssendorf wird mit mehreren Zitaten zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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