Schneider ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf

Schneider ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Politik: Wasserknappheit in Deutschland

() – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich alarmiert über die niedrigen Pegelstände in gezeigt und die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen. „Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft“, sagte Schneider dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Deutschland brauche einen anderen Umgang mit . „Die Länder tun gut daran, die Mittel aus dem Sondervermögen zu einem guten Teil in die Wasserinfrastruktur zu investieren“, so der Umweltminister weiter. Die Verfügbarkeit von Wasser sei ein zentraler Faktor für und Wirtschaft.

Bei einer Sonderkonferenz an diesem Montag in Berlin will Schneider zusammen mit EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall aufzeigen, wie ein neuer Umgang mit Wasser aussehen könnte. Teilnehmen werden Vertreter von Ländern, Unternehmen und Verbänden. Wasserpolitik der letzten Jahrhunderte sei gewesen, Wasser möglichst schnell abzuleiten und nasse Flächen trockenzulegen, sagte Schneider.

sei die Aufgabe, Wasser so gut wie möglich in der Landschaft zu halten. „Wenn die Gebirge mit ihren Gletschern als Wasserlieferanten ausfallen, müssen die Flüsse, Auen, Wälder und Böden umso mehr zu Wasserspeichern werden“, führte der Minister aus. Das bedeute zum Beispiel, „trockene Moore wiederzuvernässen, Flüssen mehr Raum zu geben und Wälder zu stabilen Mischwäldern umzubauen.“ Aber auch die technische Wasserinfrastruktur müsse fit gemacht werden.

Der Rhein sei nur das sichtbarste Zeichen einer größeren Entwicklung. „Die Zeiten, in denen wir uns in Deutschland über Wasser keine Gedanken machen mussten, sind endgültig vorbei“, so der SPD-Politiker. Laut Bundesanstalt für Gewässerkunde erreichen die Wasserstände an zahlreichen Pegeln im Rhein bereits neue Tiefstwerte. Eine Entspannung ist demnach auch in der ersten Oktoberhälfte nicht zu erwarten. Es regne zu wenig und zu kurz, um die Wasserführung in den Bundeswasserstraßen nachhaltig zu beeinflussen.

Die Pegelstände können sich auch auf die Energieversorgung auswirken, wie die Bundesnetzagentur deutlich machte. „Durch die Niedrigwasserlage können Binnenschiffe gegenwärtig nur mit reduzierten Ladungskapazitäten die Kohlekraftwerke insbesondere in Süddeutschland beliefern“, sagte ein Sprecher der Behörde dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Dies habe bisher aber keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Kraftwerke.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Carsten Schneider (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Carsten Schneider, Jessika Roswall

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesumweltministerium, SPD, Rhein, Bodensee, EU-Umweltkommissarin, Bundesländer, EU, Jessika Roswall, Kölner Stadt-Anzeiger, Sondervermögen, Sonderkonferenz, Vertreter, Länder, Unternehmen, Verbände, Wasserpolitik, Gebirge, Gletscher, Flüsse, Auen, Wälder, Böden, Moore, Bundesanstalt für Gewässerkunde, Bundeswasserstraßen, Bundesnetzagentur, Kohlekraftwerke, Binnenschiffe

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt (es wird nur gesagt: „bei einer Sonderkonferenz an diesem Montag in Berlin“ sowie „in der ersten Oktoberhälfte“, ohne ein konkretes Datum).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Rhein, Bodensee, Süddeutschland

Worum geht es in einem Satz?

Bundesumweltminister Carsten Schneider warnt wegen niedriger Wasserstände (u. a. am Rhein und am Bodensee) vor einer dramatischen Belastung und fordert die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur sowie zu einem neuen Umgang mit Wasser auf, da eine schnelle Entspannung auch in der ersten Oktoberhälfte nicht zu erwarten ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • niedrige Pegelstände in Deutschland, besonders am Rhein und am Bodensee, mit neuen Tiefstwerten an zahlreichen Pegeln im Rhein
  • zu wenig und zu kurze Niederschläge, wodurch die Wasserführung in den Bundeswasserstraßen nicht nachhaltig beeinflusst werden kann
  • Ausfall von Gebirgen mit Gletschern als Wasserlieferanten, wodurch Flüsse, Auen, Wälder und Böden stärker zu Wasserspeichern werden müssen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit beschrieben
  • Medienreaktion wird nur indirekt erwähnt über ein Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“
  • Bundesnetzagentur als Behörde beschreibt Auswirkungen auf den Kohle- und Kraftwerksbetrieb, aber keine öffentliche politische Reaktion auf die Meldung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufruf zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur durch die Bundesländer
  • Bedarf an einem neuen Umgang mit Wasser in Deutschland
  • Verstärkte Nutzung der Mittel aus dem Sondervermögen für die Wasserinfrastruktur
  • Umsetzung von Maßnahmen zur besseren Wasserspeicherung in der Landschaft durch Wiedervernässung trockener Moore
  • Maßnahmen zur Renaturierung und Freiraumgebung für Flüsse wie mehr Flussraum für Auen
  • Umstellung von Wäldern auf stabile Mischwälder
  • Anpassung und Ertüchtigung der technischen Wasserinfrastruktur
  • Mögliche Auswirkungen auf die Energieversorgung durch eingeschränkte Transportmöglichkeiten für Binnenschiffe
  • Reduzierte Ladungskapazitäten bei der Belieferung von Kohlekraftwerken insbesondere in Süddeutschland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zitiert (“Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung...”).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert