Ostbeauftragte will Grunderbe und höhere Erbschaftsteuer

Ostbeauftragte will Grunderbe und höhere Erbschaftsteuer

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Gesellschaft: Erbschaften im Ost-West-Gefälle

() – Die Ostbeauftragte der , Elisabeth Kaiser (SPD), sieht nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Ost-West-Gefälle bei Erbschaften und Schenkungen Handlungsbedarf. „Die neuen Zahlen zeigen sehr deutlich, wie unterschiedlich die materiellen Ausgangsbedingungen in Ost und West noch immer sind“, sagte Kaiser den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks “ (Mittwochsausgaben).

Wer wenig oder nichts erbe, müsse sich finanzielle Sicherheit und Vermögen stärker selbst aufbauen. „Das beeinflusst ganz konkret, welchen Spielraum Menschen haben – für Wohneigentum, eine Gründung, Weiterbildung oder einen beruflichen Neuanfang“, so die Ostbeauftragte weiter.

Wer wenig oder gar nichts erbe, müsse trotzdem die Chance haben, sich etwas aufzubauen. „Die Frühstartrente ist ein erster wichtiger Schritt. Wenn sich aber die Startbedingungen für junge Menschen schon grundsätzlich ändern sollen, braucht es mehr. Ein Grunderbe, zum Beispiel, kann jungen Menschen unabhängig vom Elternhaus eigenes Startkapital geben. Und wir müssen darüber sprechen, wie große Erbschaften künftig gerechter besteuert werden“, sagte Kaiser.

Bei steuerpflichtigen Erbschaften und Schenkungen gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Im Jahr 2025 entfielen 95 Prozent des Gesamtwerts der steuerlich berücksichtigten Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen auf die westlichen Bundesländer, wie die Statistiker am Dienstag in mitteilten – bei einem Anteil von 81 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Auf die ostdeutschen Bundesländer mit einem Bevölkerungsanteil von 19 Prozent entfielen demnach nur 5 Prozent.

Kaiser legt am Mittwoch ihren Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit vor.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Elisabeth Kaiser (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Elisabeth Kaiser

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung, Bundesregierung, SPD, Statistisches Bundesamt, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Frühstartrente, Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland, West, Ost, Deutsche Einheit

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Mittwochsausgaben (genauer: am Mittwoch, zudem: Angaben zu den Statistiken „am Dienstag in Wiesbaden“ veröffentlicht).

Da im Text „jüngsten Zahlen“ vom Statistischen Bundesamt genannt werden, aber kein konkretes Kalendardatum (z. B. 29.09.2026) genannt ist: Mittwoch/Tonage vom Mittwochsausgaben-Bezug.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Elisabeth Kaiser (SPD), die Ostbeauftragte der Bundesregierung, sieht nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Ost-West-Gefälle bei Erbschaften und Schenkungen dringenden Handlungsbedarf, damit Menschen in Ostdeutschland unabhängig von den Startbedingungen stärker Vermögen aufbauen können.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Ost-West-Gefälle bei Erbschaften und Schenkungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kaiser kritisiert das Ost-West-Gefälle bei Erbschaften und Schenkungen als weiterhin sehr unterschiedlich
  • Kaiser fordert Handlungsbedarf, damit Menschen auch ohne Erbe finanzielle Sicherheit und Vermögen stärker selbst aufbauen können
  • Kaiser spricht sich für Maßnahmen wie Frühstartrente aus, fordert darüber hinaus aber weitere Schritte
  • Vorschlag Grunderbe für junges Startkapital unabhängig vom Elternhaus
  • Forderung nach gerechterer Besteuerung großer Erbschaften

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Finanzielle Sicherheit und Vermögen müssen stärker selbst aufgebaut werden
  • Der Spielraum für Wohneigentum wird unterschiedlich beeinflusst
  • Der Spielraum für Gründungen wird unterschiedlich beeinflusst
  • Der Spielraum für Weiterbildung wird unterschiedlich beeinflusst
  • Der Spielraum für einen beruflichen Neuanfang wird unterschiedlich beeinflusst
  • Chancen für jungen Menschen, sich etwas aufzubauen, sollen verbessert werden
  • Die Frühstartrente wird als erster wichtiger Schritt gesehen
  • Es wird die Einführung eines Grunderbes als zusätzlicher Schritt gefordert
  • Erbschaften sollen gerechter besteuert werden, insbesondere große Erbschaften
  • Handlungsbedarf für politische Maßnahmen zur Verringerung der Unterschiede zwischen Ost und West wird abgeleitet

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Elisabeth Kaiser (SPD) wird mit mehreren wörtlichen Stellungnahmen zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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