Prien kündigt Familienpflegegeld-Konzept nach Elterngeld-Vorbild an

Prien kündigt Familienpflegegeld-Konzept nach Elterngeld-Vorbild an

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Familienpflegegeld in Berlin: Politik

() – Bundesfamilienministerin Karin (CDU) will im kommenden Jahr ein Konzept für ein Familienpflegegeld in Anlehnung an das Elterngeld präsentieren. Sie werde dazu im ersten Halbjahr 2027 einen Vorschlag vorlegen, sagte Prien den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben). „Wir sind mitten in den Vorbereitungen – und ich hoffe, dass die Haushälter dem auch zustimmen“, so die CDU-Politikerin weiter.

Angedacht ist eine Lohnersatzleistung für , die vorübergehend aus dem Job aussteigen, um Angehörige zu pflegen. Der Großteil der Pflegebedürftigen in Deutschland wird im familiären Umfeld zu Hause versorgt. Im Koalitionsvertrag hatten und SPD nur vage festgehalten: „Wir prüfen, wie perspektivisch ein Familienpflegegeld eingeführt werden kann“, so die Familienministerin. Sie hatte im vergangenen Jahr auch hervorgehoben, eine solche Leistung könne nur kommen, wenn die wirtschaftliche Lage das zulasse.

Auf die Frage, ob das Projekt angesichts der Haushaltsnot beerdigt werden müsse, sagte Prien nun: „Keineswegs. Ich halte daran fest.“ Sie argumentierte, „eine Familienpflegezeit würde zunächst zusätzliche Kosten verursachen. Doch diese würden sich schnell wieder amortisieren.“ In Studien zeige sich, dass eine gut konzeptionierte finanzielle Unterstützung für Pflegende dazu führe, dass sie unterm Strich mehr arbeiten könnten – mit entsprechenden positiven volkswirtschaftlichen Effekten. „, die Angehörige pflegen, geraten bisher oft in die Teilzeitfalle, aus der sie nie mehr herauskommen“, sagte Prien den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. Könnten sie es sich aber finanziell leisten, für die Pflege eine gewisse Zeit ganz auszusteigen, verhindere man das.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Karin Prien

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Karin Prien, CDU, SPD, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesfamilienministerium, Union

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis (Aussage von Karin Prien in den Mittwochsausgaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland) fand im ersten Halbjahr 2027 statt bzw. ist für das kommende Jahr angekündigt; außerdem sagt sie, sie wolle den Vorschlag im ersten Halbjahr 2027 vorlegen.

Zeitraum/Datum: Mittwochsausgaben (ohne konkretes Datum im Text) / erst es vorgesehen: erstes Halbjahr 2027.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will im ersten Halbjahr 2027 ein Konzept für ein Familienpflegegeld vorlegen, das Angehörigen hilft, vorübergehend aus dem Job auszusteigen, um Pflegeleistungen zu übernehmen—und betont, dass das Vorhaben trotz Haushaltsfragen nicht gefährdet sei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorstellung und laufende Haushaltsvorbereitungen für ein Konzept zum Familienpflegegeld im ersten Halbjahr 2027
  • Überlegung einer Lohnersatzleistung für Menschen, die vorübergehend aus dem Job aussteigen, um Angehörige zu pflegen
  • Im Koalitionsvertrag nur vage Prüfung einer möglichen Einführung als politischer Hintergrund
  • Argumentation, dass eine Familienpflegezeit zunächst zusätzliche Kosten verursachen würde, sich diese jedoch amortisieren würden
  • Hinweis auf Studienlage zur besseren Erwerbsbeteiligung von Pflegenden bei vorhandener finanzieller Unterstützung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet über die Ankündigung und zitiert Prien zur Entkräftung möglicher Haushaltsbedenken
  • Haushaltsnot wird als Einwand angesprochen, Prien widerspricht und hält am Vorhaben fest
  • Politische Haltung von Prien wird als positiv dargestellt trotz möglicher Zustimmung der Haushälter als Voraussetzung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Lohnersatzleistung für Personen, die vorübergehend aus dem Job aussteigen, um Angehörige zu pflegen
  • Unterstützung, damit Pflegende nicht dauerhaft in Teilzeit geraten
  • Tendenziell höhere Rückkehrmöglichkeiten in Vollzeit und dadurch mehr Arbeitsstunden insgesamt
  • Positivere volkswirtschaftliche Effekte durch stärkere Arbeitsmarktpartizipation
  • Potenziell schnelleres Amortisieren der zunächst entstehenden zusätzlichen Kosten
  • Vermeidung einer finanziellen Überlastung, wenn Pflege eine zeitweise vollständige Arbeitsfreistellung erfordert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – Bundesfamilienministerin Karin Prien wird mit mehreren Zitaten bzw. Aussagen zur Familienpflegegeld-Planung und den Haushaltsfragen direkt im Artikel wiedergegeben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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