Wirtschaft & Kommunale Aufträge in Berlin
Berlin () – Angesichts der Krise beim Autobauer VW fordert die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, die Bundesregierung auf, mehr öffentliche Aufträge an den Konzern zu vergeben. Stillstehende Bänder bei VW müssten für den Staat und die Bundesregierung ein Auftrag zum Handeln sein, sagte Reichinnek der Funke-Mediengruppe.
Der Staat könnte seine Macht als Großkunde nutzen und bis 2030 bei VW 10.000 zusätzliche E-Busse bestellen.
Reichinnek schlägt vor, dass der Bund die Mittel für eine solche Bestellung zur Verfügung stellt. Die Kommunen müssten als Hauptauftraggeber entsprechende Rahmenverträge abschließen.
Das wäre nicht nur ein großer Schritt zu mehr Klimaschutz und für den Ausbau des ÖPNV, sondern würde die Arbeitsplätze und die Standorte sichern, ohne dass jemand gezwungen werde, für Rüstungsunternehmen zu arbeiten, wie es jetzt in der Friedensstadt Osnabrück der Fall sei, fügte die Linken-Politikerin hinzu. Es gibt Überlegungen, im VW-Werk in Osnabrück künftig Rüstungsgüter zu produzieren.
VW will allein in Deutschland 50.000 Stellen streichen, die Zukunft mehrerer VW-Werke ist unsicher.
Man wisse nicht, was schlimmer sei: das Desinteresse an den Sorgen der Menschen oder die allgemeine Unfähigkeit in der Bundesregierung, mit klaren Vorgaben und Investitionen die Wirtschaft anzukurbeln, kritisierte Reichinnek.
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Volkswagen (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Heidi Reichinnek
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion im Bundestag, Bundestag, Bundesregierung, Funke-Mediengruppe, Staat, Kommunen, Friedensstadt Osnabrück, VW (Volkswagen), VW-Werk Osnabrück, Osnabrück, Rüstungsunternehmen
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitpunkt des Ereignisses: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Osnabrück
Worum geht es in einem Satz?
Angesichts der Krise bei VW fordert Heidi Reichinnek (Linksfraktion) die Bundesregierung auf, den Konzern stärker über öffentliche Aufträge zu stützen – etwa durch bis 2030 10.000 zusätzliche E‑Busse, um Klimaschutz sowie Arbeitsplätze und Standorte zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- VW-Krise wegen geplanten Stellenstreichungen und unsicherer Zukunft mehrerer VW-Werke
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Beschreibung dazu, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf den Vorschlag reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehr öffentliche Aufträge an VW vergeben
- Bis 2030 zusätzliche E-Busse im Umfang von 10.000 bestellen
- Bundesmittel für die Bestellung bereitstellen
- Kommunen als Hauptauftraggeber für Rahmenverträge nutzen
- Größter Schritt zu mehr Klimaschutz und Ausbau des ÖPNV
- Arbeitsplätze und Standorte sichern
- Unfreiwillige Arbeit für Rüstungsunternehmen verhindern
- Zukunft der VW-Werke und deren Investitionen sichern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Die Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, wird mit einer Stellungnahme zitiert („sagte Reichinnek der Funke-Mediengruppe“).
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