Politik: Berliner Wohnungspolitik
Berlin () – Vonovia-Chef Luka Mucic hat sich mit deutlichen Worten gegen die im Berliner Wahlkampf geforderte Enteignung von großen Immobilienkonzernen gewandt. „Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung, sie senkt keine Baukosten und würde stattdessen Milliarden binden, die für Neubau und Klimaschutz fehlen“, sagte Mucic dem „Manager Magazin“.
In Deutschland fehlten rund 1,4 Millionen Wohnungen. Um diesen Wohnraummangel zu überwinden, seien erhebliche private Investitionen erforderlich. „Dafür braucht es Verlässlichkeit, Rechtssicherheit und ein stabiles Investitionsumfeld“, so Mucic.
Dem Vonovia-Chef zufolge bietet der Konzern Wohnraum zu einer durchschnittlichen Miete von 8,26 Euro pro Quadratmeter an. „Mit durchschnittlich 10,80 Euro sind auch unsere Neuvertragsmieten weit entfernt von den 20 Euro, die im politischen Diskurs propagiert werden. Diese Zahl ist nachweislich falsch, und sie schürt die Angst der Berlinerinnen und Berliner.“
Künftige Investitionen würden „maßgeblich davon abhängen, ob Eigentum weiterhin verlässlich geschützt wird“, sagte Mucic weiter. Der Konzern besitzt in Berlin dem Vernehmen nach rund 138.000 Wohnungen, mit einem Verkehrswert von über 23 Milliarden Euro.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Luka Mucic
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Vonovia, dts Nachrichtenagentur, Manager Magazin
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Vonovia-Chef Luka Mucic hat sich im Berliner Wahlkampf gegen die geforderte Enteignung großer Immobilienkonzerne ausgesprochen und argumentiert, dass Vergesellschaftung keinen Wohnraum schafft, Neubau- und Klimaschutzmittel bindet sowie Investitionen nur bei verlässlichem Eigentumsschutz und rechtssicherem Umfeld möglich seien.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Berliner Wahlkampf
- Forderung nach Enteignung großer Immobilienkonzerne
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mucic kritisiert die im Berliner Wahlkampf geforderte Enteignung bzw. Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne als nicht wohnungswirksam und als blockierende Investitionsmittel für Neubau und Klimaschutz
- Er betont, dass politische Diskurs-Zahlen zu Mieten (20 Euro) nach seiner Darstellung falsch seien und Angst in Berlin schürten
- Reaktionen der Politik, der Öffentlichkeit oder der Medien werden im Artikel nicht ausdrücklich beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erforderliche private Investitionen zur Überwindung des Wohnraummangels werden betont
- Enteignungsforderungen werden als nicht geeignet dargestellt, um neue Wohnungen zu schaffen
- Mittelbindung in Milliardenhöhe wird als Nachteil genannt, die Neubau und Klimaschutz fehlen würden
- Notwendigkeit von Verlässlichkeit und Rechtssicherheit für künftige Investitionen wird hervorgehoben
- Investitionsbereitschaft soll von dem Schutz von Eigentum abhängen
- Falsche Behauptungen zu Mietniveaus sollen Angst in der Bevölkerung schüren
- Künftige Investitionsentscheidungen könnten durch politische Rahmenbedingungen beeinflusst werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Vonovia-Chef Luka Mucic wird mit mehreren Zitaten zitiert.
- Vier Verletzte nach Frontalzusammenstoß auf B62 zwischen Afholderbach und Lützel - 18. September 2026
- Vonovia-Chef Mucic gegen Vergesellschaftungen in Berlin - 18. September 2026
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