Bildungs-MK-Chefin lobt EU-Stufenmodell für Social Media

Bildungs-MK-Chefin lobt EU-Stufenmodell für Social Media

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Gesellschaft: EU-Regeln für Jugendschutz online

() – Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz (Freie Wähler), lobt das EU-Konzept für ein Social-Media-Verbot für und Jugendliche.

Der altersgestufte Ansatz weise aus ihrer Sicht in die richtige Richtung: Je jünger Kinder seien, desto mehr Schutz brauchten sie, sagte die bayerische Kultusministerin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Kinder und Jugendliche sollten die Chancen der digitalen Welt nutzen können, ohne ihren Risiken schutzlos ausgeliefert zu sein. Deshalb sei es richtig, dass die EU bei dem Thema jetzt vorangehe.

Kinder und Jugendliche brauchten Medienkompetenz und Orientierung, aber ebenso wirksamen Schutz vor den Risiken sozialer Medien. Das könnten Schulen und nicht allein leisten, mahnte Stolz. Umso wichtiger sei es, dass auch die Plattformen stärker in die Verantwortung genommen würden.

Die EU-Kommission will die Social-Media-Nutzung für Kinder und Jugendliche deutlich beschränken. Bis zu einem Alter von 13 Jahren sollen Kinder weder eigene Accounts noch haben. Über Konten ihrer Eltern sollen sie für maximal eine Stunde pro Tag kinderfreundliche Videoplattformen nutzen können. Jugendliche ab 13 Jahren sollen zunächst nur eine Stunde am Tag von ihren Eltern eingerichtete und beaufsichtigte Mini-Konten nutzen dürfen. Eigene Nutzerkonten sollten grundsätzlich erst ab 15 Jahren möglich sein. Die Onlineanbieter müssen das Alter kontrollieren.

Außerdem sollen die Plattformen künftig mit verschiedenen Funktionen und Voreinstellungen nachweisen müssen, dass sie sicher für Kinder und Jugendliche sind. Bevor neue Regeln in Kraft treten könnten, müssen sich das EU- und die 27 EU-Länder mit dem Vorschlag befassen. Das könnte Monate oder sogar Jahre dauern.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Anna Stolz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz, Freie Wähler, Bayerische Kultusministerin, „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, EU, EU-Kommission, EU-Parlament, 27 EU-Länder, Schulen, Eltern, Plattformen, Kinder und Jugendliche

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

Anna Stolz begrüßt das EU-Konzept, die Social-Media-Nutzung für Kinder und Jugendliche altersgestuft deutlich zu beschränken, weil jüngere mehr Schutz brauchen und Schulen sowie Eltern diesen nicht allein leisten können.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Die EU will die Social-Media-Nutzung für Kinder und Jugendliche deutlich beschränken, bis hin zu altersgestuften Verboten bzw. Nutzungsmöglichkeiten über Elternkonten und beaufsichtigte Mini-Konten
  • Der Hintergrund ist der Schutzbedarf von Kindern und Jugendlichen vor den Risiken sozialer Medien, den Schulen und Eltern allein nicht leisten können
  • Es soll ermöglicht werden, dass Kinder und Jugendliche die Chancen der digitalen Welt nutzen können, ohne schutzlos den Risiken ausgeliefert zu sein
  • Die EU-Kommission plant altersgestufte Regeln (u. a. Nutzung bis 13 über Elternkonten, eigene Konten grundsätzlich erst ab 15) sowie verpflichtende Nachweise der Plattformen für kindersichere Funktionen und Voreinstellungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kinder und Jugendliche sollen wirksamer vor den Risiken sozialer Medien geschützt werden
  • Je jünger die Kinder sind, desto stärkerer Schutz soll vorgesehen sein
  • Schulen und Eltern sollen entlastet werden, weil der Schutz nicht allein von ihnen geleistet werden kann
  • Plattformen sollen stärker in die Verantwortung genommen und zur Umsetzung sicherer Rahmenbedingungen verpflichtet werden
  • Plattformen müssen künftig nachweisen, dass sie sichere Einstellungen und Funktionen für Kinder und Jugendliche bereitstellen
  • Die digitale Teilhabe soll altersgerecht ermöglicht werden, sodass Chancen der digitalen Welt genutzt werden können, ohne schutzlos den Risiken ausgesetzt zu sein
  • Datenschutz und Alterskontrollen durch Onlineanbieter sollen verpflichtend werden
  • Die Umsetzung der Regeln soll schrittweise erfolgen und an Altersstufen gebunden sein

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Anna Stolz, wird mit einer Stellungnahme zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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