Politik & Wirtschaft: Irak-Deutschland in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der irakische Ministerpräsident, Ali al-Zaidi, haben sich am Dienstag in Berlin über die Lage im Nahen Osten und die wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgetauscht.
Der Iran müsse seine Blockade „endlich beenden“, sagte Merz. „Es muss vor allem sein militärisches Nuklearprogramm einstellen. Teherans Unterstützung von Proxys in der gesamten Region muss aufhören.“
Al-Zaidi erklärte, manche Länder seien stärker betroffen als die eigentlich rivalisierenden Länder. Den Irak treffe besonders, „dass er sein Öl, seine Ölprodukte nicht exportieren kann“. Der Ministerpräsident stellte verstärkt Ölexporte in Richtung Syrien und über das Mittelmeer in Aussicht.
Die beiden Regierungschefs vereinbarten eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. „Diejenigen, die vor dem Krieg und vor Islamismus geflohen sind, werden rascher zurückkehren, wenn Wachstum, wenn Arbeitsplätze, wenn neuer Wohlstand entsteht“, sagte Merz. „Das Terrorkalifat des Islamischen Staates ist Geschichte. Irak hat sich trotz aller bestehenden Herausforderungen beeindruckend stabilisiert.“
Al-Zaidi lobte die Beziehung zwischen Irak und Deutschland. Diese basiere auf „dem gemeinsamen Glauben daran, dass das Aufbauen immer stärker ist als das Zerstören“.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Friedrich Merz und Ali al-Zaidi am 15.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Ali al-Zaidi
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Friedrich Merz, CDU, Ali al-Zaidi, Irak, Iran, Syrien, Islamischer Staat, Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Dienstag, 15.09.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz sprach am Dienstag in Berlin mit dem irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Zaidi über die Lage im Nahen Osten und die wirtschaftliche Zusammenarbeit, wobei Merz forderte, der Iran müsse seine Blockade beenden und sein militärisches Nuklearprogramm sowie die Unterstützung von Proxys einstellen, während Al-Zaidi vor allem bessere Ölexporte und eine engere Wirtschaftskooperation in Aussicht stellte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Austausch über die Lage im Nahen Osten und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf den Inhalt wird beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- engere wirtschaftliche Zusammenarbeit
- schnellerer Rückkehr von vor Krieg und Islamismus Geflohenen durch Wachstum, Arbeitsplätze und neuen Wohlstand
- verbesserte Stabilität im Irak trotz bestehender Herausforderungen
- verstärkte Ölexporte in Richtung Syrien sowie über das Mittelmeer
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es werden Stellungnahmen zitiert: Friedrich Merz wird mit Aussagen zur iranischen Blockade sowie zum Thema Wachstum/Arbeitsplätze zitiert, und Ali al-Zaidi wird mit Aussagen zu den Auswirkungen für den Irak, zu Ölexporten und zu seiner Einschätzung der Deutschland-Irak-Beziehung zitiert.
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