Söder schließt Kanzlersturz durch CSU aus

Söder schließt Kanzlersturz durch CSU aus

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Politik: Söder setzt auf Kanzler Kontinuität

() – Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus hat Gedankenspielen über einen Wechsel des Bundeskanzlers Friedrich (CDU) eine Absage erteilt. „Egal, wer jetzt sofort einrücken würde, wenn man die Alternativen durchspielt, der käme erst einmal mit den gleichen Problemen aus – mit einer SPD, die sich mit Reformen schwertut“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“.

Es sei ein schlechtes Signal gewesen, „dass die SPD nach diesem Wahlergebnis plötzlich anfängt, alles infrage zu stellen.“

Auf die Frage, ob Merz noch der richtige Bundeskanzler sei, antwortete der bayerische Ministerpräsident: „Ja, er steht zu den Reformen.“ Aufkommenden Gerüchten über eine Revolte gegen den Regierungschef entgegnete er deutlich: „Natürlich ist es so, dass über und über Personen geredet wird. Der weiß das, und ich finde, er hat das ja auch diese Woche gezeigt. Ihn hat das Ergebnis berührt, und ihn berühren natürlich auch die eigenen Zustimmungswerte. Ich glaube, wir tun in der Union gut daran, zusammenzustehen und uns jetzt nicht durch die AfD auseinanderbringen zu lassen“, sagte Söder.

Einen Sturz des Kanzlers schloss er für seine Partei komplett aus: „Von der CSU auf keinen Fall.“

Für die Schwesterpartei fügte er an: „Für die CDU bin ich nicht zuständig, da bin ich nicht der Vorsitzende. Aber für die CSU kann ich das sagen“, so der CSU-Chef.

Zwar sieht er internen Verbesserungsbedarf im Kanzleramt, aber keinen Grund für personelle Konsequenzen: Das sei aktuell nach anderthalb Jahren „ein schwerer Durchhänger, vielleicht der schwerste, den man sich vorstellen kann, aber kein Grund zum Aufgeben“, so der bayerische Ministerpräsident.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Markus Söder, Friedrich Merz, Olaf Scholz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CSU, CSU-Chef Markus Söder, Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, SPD, AfD, Union, Kanzleramt, CSU

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Wochenende vor der Veröffentlichung des Interviews statt (zitiert wird „der „Bild am Sonntag““). Ein konkretes Datum wird im Text nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

CSU-Chef Markus Söder hat Gedankenspielen über einen Kanzlerwechsel mit Blick auf Friedrich Merz eine Absage erteilt, Merz als richtigen Reform-Kanzler verteidigt und einen Sturz durch die CSU kategorisch ausgeschlossen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schlechte Signale, dass die SPD nach dem Wahlergebnis plötzlich anfängt, alles infrage zu stellen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Söder kritisiert, dass die SPD nach dem Wahlergebnis „plötzlich alles infrage“ stellt
  • Söder betont, dass in der Union Zusammenhalt wichtig sei und man sich nicht durch die AfD auseinanderbringen lassen solle
  • Er weist eine mögliche Revolte gegen Merz zurück
  • Für die CSU schließt Söder einen Sturz des Kanzlers komplett aus
  • Er sagt, Merz stehe zu den Reformen und sieht keinen personellen Konsequenzbedarf

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Weitere Annäherung und Stabilisierung innerhalb der Union, um Geschlossenheit zu wahren
  • Keine personellen Konsequenzen innerhalb der CSU als Konsequenz für die Regierungsführung
  • Vermeidung einer Spaltung der Union durch die AfD
  • Erwartung, dass Friedrich Merz bei Reformen Unterstützung erhält
  • Keine Veränderung an der Regierungsführung wegen behaupteter interner Revolten
  • Weiterbestehender Reformdruck aufgrund von Schwierigkeiten der SPD mit Reformen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—Markus Söder (CSU) wird mit mehreren wörtlichen Aussagen zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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