Linke startet "neue Phase" der Kampagne gegen Vonovia

Linke startet "neue Phase" der Kampagne gegen Vonovia

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Politik: Linke und Vonovia in Berlin

Berlin () – Die will ihre Kampagne gegen Deutschlands größten Wohnungskonzern Vonovia in eine „neue Phase“ führen.

„Vonovia steht auf besonders schäbige Weise für ein Geschäftsmodell, das aus dem Grundbedürfnis möglichst viel Rendite herauspressen will“, schreibt Luigi Pantisano in einem internen , über das T-Online berichtet. Der Konzern stehe exemplarisch für ein Geschäftsmodell, bei dem Wohnen nicht mehr als Teil der Daseinsvorsorge, sondern als reines Rendite- und Profitgeschäft betrachtet werde.

Seit Mai 2026 führt die deswegen Befragungen von Vonovia-Mietern durch. 674 Personen hätten sich dabei an die Partei mit Problemen gewendet, teilte die Linke nun mit. Demnach geben die Menschen als Grund vor allem an, beispielsweise Schimmel, Wasserschäden oder kaputte Aufzüge. Danach folgten als Grund die Miethöhe, vor allem falsch begründete Mieterhöhungen sowie Nebenkosten.

Die Partei will nun die Beschwerden der Mieter systematisch auswerten und zu jedem einzelnen Problem, das sich aus Sicht der Partei als ein strukturelles erweist, Aktionen veranstalten. Es gehe nicht darum, Einzelfälle ungeprüft zu verallgemeinern, sondern öffentlich Druck zu machen, wo sich Missstände belegen ließen, schreibt Pantisano. „Was wir wollen: Aufdecken. Prüfen. Systematik herstellen. Druck aufbauen. Gemeinsam gegen Miet-Abzocke vorgehen.“

Denkbar seien etwa lokale Presseaktionen mit Betroffenen, Haustüraktionen oder Vor-Ort-Termine mit der Parteiführung. Das werde gebündelt mit bundespolitischen Forderungen zum Mietrecht und zur Begrenzung von Mieten. „Statt einmalig einen großen Vorwurf zu formulieren, soll die Kampagne über Wochen immer neue Kapitel öffnen“, schreibt Pantisano. Vonovia solle wissen: Wenn Mieter Probleme melden, schaue die Linke hin.

Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass der Vonovia-Vorstand und die Linken-Spitze sich am 13. Oktober zu einem Gespräch treffen werden. Der Vorstand hatte sich im Mai an den damaligen Parteichef Jan van Aken gewandt und eine Debatte mit „pauschalen, verkürzten und in Teilen nachweislich unzutreffenden Vorwürfen“ beklagt.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Vonovia (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Luigi Pantisano, Jan van Aken

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Vonovia, T-Online, Luigi Pantisano, Deutscher Bundestag, Jan van Aken

Wann ist das Ereignis passiert?

  • Ereigniszeitraum (laufend/seit Beginn): Seit Mai 2026 führt Die Linke Befragungen von Vonovia-Mietern durch.
  • Weitere genannte Datumsangabe: 13. Oktober (im Kontext des Jahres 2026, da kurz darauf „erst vergangene Woche“ und „im Mai 2026“ genannt wird).
  • Sonstiges: Kein weiteres konkretes Datum für die „neue Phase“ genannt.

Wenn du magst, sag mir bitte, welches „beschriebene Ereignis“ du genau meinst (z.B. „neue Phase der Kampagne“ oder das „Gespräch am 13. Oktober“), dann formuliere ich dir den Zeitraum ganz gezielt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke will ihre Kampagne gegen Vonovia in eine „neue Phase“ überführen, indem sie seit Mai 2026 gesammelte Beschwerden von 674 Mietern systematisch auswertet und daraus öffentliche Aktionen sowie Druck auf den Konzern ableitet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • internes Papier von Luigi Pantisano, in dem Vonovia als besonders „schäbig“ und als Rendite- statt Daseinsvorsorge-orientiertes Geschäftsmodell beschrieben wird
  • seit Mai 2026 laufende Befragungen von Vonovia-Mietern durch die Partei
  • Beschwerden von 674 Mietern, vor allem Mängel wie Schimmel, Wasserschäden oder kaputte Aufzüge sowie Miethöhe durch falsch begründete Mieterhöhungen und Nebenkosten
  • Ziel, die Beschwerden systematisch auszuwerten und als strukturelle Probleme öffentlich Druck zu machen
  • Ankündigung eines Gesprächs zwischen Vonovia-Vorstand und der Linken-Spitze am 13. Oktober, nachdem der Vorstand im Mai die Debatte über pauschale Vorwürfe beklagt hatte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Linke will ihre Kampagne gegen Vonovia in eine neue Phase bringen und dafür den öffentlichkeitswirksamen Druck ausbauen
  • Die Partei will die Beschwerden der Vonovia-Mieter öffentlich systematisch auswerten und zu strukturellen Problemen konkrete Aktionen starten
  • Medienrelevanz wird hergestellt, indem über ein internes Papier berichtet wird und dadurch die Kritik öffentlichkeitswirksam wird
  • Vonovia und die Linke standen zuvor in einer kontroversen Debatte, wobei Vonovia „pauschale, verkürzte und teils nachweislich unzutreffende“ Vorwürfe moniert hatte
  • Es ist ein Gespräch zwischen dem Vonovia-Vorstand und der Linken-Spitze für den 13. Oktober angekündigt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Öffentliche Auswertung und systematische Aufarbeitung der Mängel und Beschwerden von Vonovia Mietern
  • Gezielte Aktionen zu Problemen, die als strukturell eingestuft werden
  • Aufbau öffentlicher Druckmaßnahmen durch lokale Presseaktionen mit Betroffenen
  • Haustüraktionen und Vor-Ort-Termine mit der Parteiführung zur Sichtbarmachung der Missstände
  • Verknüpfung der Kampagne mit bundespolitischen Forderungen zum Mietrecht und zur Begrenzung von Mieten
  • Kontinuierliche Kampagnenfortführung über mehrere Wochen mit fortlaufend neuen thematischen Schwerpunkten
  • Erwartete Veranlassung einer intensiveren Prüfung von gemeldeten Mieterproblemen durch die Linke

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Luigi Pantisano (Die Linke) wird mit einer Stellungnahme aus einem internen Papier zitiert („Vonovia steht auf besonders schäbige Weise…“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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