Prien drängt auf Altersbeschränkung für Social Media

Prien drängt auf Altersbeschränkung für Social Media

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Bildungspolitik in Berlin

() – Bundesbildungsministerin Karin sieht nach den schlechten deutschen Ergebnissen bei der Pisa- Handlungsbedarf im Umgang mit sozialen Medien. Die CDU-Politikerin sprach sich am Mittwoch im RBB-Inforadio für eine Altersbeschränkung für Social Media aus.

Sie sei überzeugt, dass die Pisa-Ergebnisse auch mit Bildschirmzeiten und Social-Media-Nutzung zu tun hätten: „Dass die sich nicht mehr konzentrieren können, dass sie keine Ausdauer mehr haben, dass sie auch nicht mehr in der Lage sind, sinnentnehmend zu lesen, hat etwas mit Social Media und Bildschirmzeit zu tun.“

Und deshalb seien sowohl eine Altersbeschränkung als auch eine bessere Medienerziehung nötig: „Wir können nicht riskieren, dass unsere Kinder im digitalen und KI-Zeitalter immer weniger in der Lage sind, kritisch zu denken, und immer weniger in der Lage sind, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen.“

Sie werde deshalb in den nächsten Wochen entsprechende Vorschläge im Kabinett vorlegen, so die Bildungsministerin. Gleichzeitig setzt Prien auch auf eine europäische Lösung: „Jedenfalls führt kein Weg an einer entsprechenden Altersbeschränkung und einer wirksamen Altersverifikation vorbei. Es geht ja um eine Inanspruchnahme der Plattform. Und es geht darum, dass keine jugendgefährdenden, süchtig machenden Inhalte mehr an herankommen. Hier besteht höchster Handlungsbedarf.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Karin Prien

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesbildungsministerin Karin Prien, CDU, RBB (Inforadio, RBB-Inforadio), dts Nachrichtenagentur, Pisa-Studie, Kabinett

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Mittwoch (konkret: am Mittwoch, im Text als „am Mittwoch im RBB-Inforadio“ bezeichnet)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesbildungsministerin Karin Prien fordert nach den schlechten deutschen Pisa-Ergebnissen eine Altersbeschränkung für Social Media sowie bessere Medienerziehung, weil Bildschirmzeit und soziale Medien die Konzentration und Lese-/Denkfähigkeiten von Kindern beeinträchtigen könnten, und will dazu in den nächsten Wochen entsprechende Vorschläge im Kabinett machen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schlechte deutsche Ergebnisse bei der Pisa-Studie
  • Annahme, dass Bildschirmzeiten und Social-Media-Nutzung mit den Pisa-Ergebnissen zusammenhängen
  • Handlungsbedarf im Umgang mit sozialen Medien, insbesondere hinsichtlich altersgerechter Nutzung und Altersverifikation

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Karin Prien sieht nach den schlechten Pisa-Ergebnissen Handlungsbedarf beim Umgang mit sozialen Medien
  • Sie fordert eine Altersbeschränkung für Social Media
  • Sie führt die Pisa-Probleme auch auf Bildschirmzeit und Social-Media-Nutzung zurück
  • Sie verlangt außerdem bessere Medienerziehung
  • Sie will in den nächsten Wochen Vorschläge im Kabinett vorlegen
  • Sie setzt zusätzlich auf eine europäische Lösung mit Altersbeschränkung und wirksamer Altersverifikation

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einschränkungen von Konzentration und Lernfähigkeit
  • Abnahme von Ausdauer
  • Verschlechterung bei sinnentnehmendem Lesen
  • Rückgang kritischen Denkens und der Fähigkeit, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen
  • Risiko, dass Jugendliche zunehmend ungeeignete sowie süchtig machende Inhalte erreichen
  • Bedarf an einer strengeren Altersbeschränkung und wirksamer Altersverifikation
  • Notwendigkeit einer besseren Medienerziehung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Karin Prien wird mit mehreren Zitaten zitiert („Dass die Kinder… hat etwas mit Social Media… zu tun“ sowie weitere Stellungnahmen zur Altersbeschränkung und Medienerziehung).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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