Politik: Sabotage an Stromnetzen in Berlin
Berlin () – Nach der Festnahme eines Mannes, der mehrere Sabotage-Angriffe auf Stromnetze verübt haben soll, fordern die Grünen eine schnelle Aufklärung möglicher Netzwerke. „Nun gilt es, umgehend die genauen Hintergründe der Anschläge und Anschlagsversuche aufzuklären“, sagte Grünen-Innenexperte Konstantin von Notz der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Dabei müsse auch und vor allem der Frage nach möglichen Mitwissern und etwaigen Netzwerken nachgegangen werden.
Von Notz forderte die Bundesregierung erneut auf, den Schutz der kritischen Infrastrukturen „endlich spürbar“ zu erhöhen. „Wir brauchen dringend einen sehr viel besseren Schutz“, betonte der Vize-Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Der Bundesinnenminister könne das Thema nicht einfach bei den Betreibern abladen. Die Bundesregierung bleibe in der Verantwortung.
Zugleich kritisierte von Notz die ausstehenden Rechtsverordnungen zur neuen Kritis-Gesetzgebung. Dass bis heute noch nicht definiert sei, wer alles unter die vor Monaten verabschiedete Gesetzgebung falle und welche konkreten Pflichten die Unternehmen künftig erfüllen müssten, sei ein massives sicherheitspolitisches Versäumnis. Dafür trage vor allem Innenminister Dobrindt die direkte Verantwortung.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Konstantin von Notz, Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen, Bundesinnenminister, Bundesregierung, Parlamentarisches Kontrollgremium, Innenminister Dobrindt, Betreiber, Unternehmen
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Mittwochausgabe (keine konkreten Jahres-/Tagedaten genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Nach der Festnahme eines Mannes wegen angeblicher Sabotageangriffe auf Stromnetze fordern die Grünen eine schnelle Aufklärung möglicher Hintergründe, Mitwisser und Netzwerke sowie einen spürbar besseren Schutz kritischer Infrastrukturen und kritisieren zugleich ausstehende Rechtsverordnungen zur Kritis-Gesetzgebung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Festnahme eines Mannes, der mehrere Sabotage-Angriffe auf Stromnetze verübt haben soll
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Forderung der Grünen nach umgehender Aufklärung der Hintergründe der Anschläge
- Hinweis auf mögliche Mitwisser und mögliche Netzwerke
- Forderung an die Bundesregierung, den Schutz kritischer Infrastrukturen spürbar zu erhöhen
- Kritik, dass der Bundesinnenminister das Thema nicht an Betreiber abgeben dürfe, Verantwortung liege bei der Bundesregierung
- Kritik an ausstehenden Rechtsverordnungen zur neuen Kritis-Gesetzgebung und an fehlender Klarheit über betroffene Unternehmen und Pflichten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Aufklärung der genauen Hintergründe der Anschläge und Anschlagsversuche
- Prüfung möglicher Mitwisser und etwaiger Netzwerke
- Spürbare Erhöhung des Schutzes kritischer Infrastrukturen
- Verantwortungsübernahme durch die Bundesregierung statt Abwälzen auf Betreiber
- Nachholung bzw. Umsetzung ausstehender Rechtsverordnungen zur neuen Kritis-Gesetzgebung
- Klare Definition, wer unter die Kritis-Gesetzgebung fällt und welche konkreten Pflichten Unternehmen künftig erfüllen müssen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Konstantin von Notz (Grünen-Innenexperte) wird mit einer Stellungnahme zitiert.
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