Politik: Atom-Sicherheit in Lingen
Berlin () – Die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen-Bundestagsfraktion Julia Verlinden fordert eine Prüfung der Kooperation zwischen einem russischen Staatskonzern und der Brennelemente-Fabrik ANF zur Produktion von Kernbrennstoffen auf deutschem Boden. „Ich fordere die Bundesregierung auf, eine neue Sicherheitsbewertung der Atomfabrik in Lingen vorzunehmen“, sagte Verlinden der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).
Nachdem die Bundesregierung Russland für den Sprengstoffanschlag auf den Flughafen Halle/Leipzig verantwortlich gemacht habe, müssten die Risiken der Beteiligung eines russischen Staatskonzerns an der Produktion von Kernbrennstoffen auf deutschem Boden dringend neu bewertet werden, so Verlinden gegenüber noz.
„Es kann nicht sein, dass Mitarbeiter eines Staates, der Deutschland längst nicht mehr nur hybrid bedroht, in einer niedersächsischen Atomfabrik ein- und ausgehen.“
Durch eine bundespolitische Neubewertung von Sicherheitsfragen könne die Genehmigung der Atomanlage in Lingen geändert und der Einfluss Russlands unterbunden werden, sagte Verlinden der noz. „Nicht zuletzt sind strengere Sicherheitsvorkehrungen in Lingen auch eine Frage der Glaubwürdigkeit gegenüber unseren europäischen Partnern, zum Beispiel in Nordeuropa und im Baltikum.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Julia Verlinden
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen-Bundestagsfraktion, Bundesregierung, Russland, Brennelemente-Fabrik ANF, Atomfabrik Lingen, Atomfabrik in Lingen, Flughafen Halle/Leipzig, Nordeuropa, Baltikum
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Lingen, Halle, Leipzig, Niedersachsen, Nordeuropa, Baltikum
Worum geht es in einem Satz?
Julia Verlinden (Grüne) fordert nach der von der Bundesregierung vorgenommenen Zuweisung Russlands zum Sprengstoffanschlag eine erneute Sicherheitsbewertung der Brennelemente-Fabrik ANF in Lingen, weil ein russischer Staatskonzern an der Produktion von Kernbrennstoffen in Deutschland beteiligt ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Sprengstoffanschlag auf den Flughafen Halle/Leipzig, für den die Bundesregierung Russland verantwortlich gemacht hat
- Beteiligung eines russischen Staatskonzerns an der Produktion von Kernbrennstoffen auf deutschem Boden
- Aufrufe zur Neubewertung der Risiken und Sicherheitsfragen der Atomfabrik in Lingen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Julia Verlinden fordert eine Prüfung bzw Neubewertung der Sicherheitslage der Brennelemente-Fabrik ANF in Lingen wegen der Kooperation mit einem russischen Staatskonzern
- Sie argumentiert, dass nach der Zuweisung Russlands zum Sprengstoffanschlag auf den Flughafen Halle/Leipzig die Risiken der Beteiligung Russlands neu bewertet werden müssten
- Sie kritisiert, dass Mitarbeiter eines Staates, der Deutschland weiterhin bedrohe, in einer niedersächsischen Atomfabrik ein und ausgehen könnten
- Sie setzt auf eine bundespolitische Neubewertung, die die Genehmigung für die Anlage ändern und den Einfluss Russlands unterbinden könnte
- Sie nennt strengere Sicherheitsvorkehrungen auch als Frage der Glaubwürdigkeit gegenüber europäischen Partnern, insbesondere in Nordeuropa und im Baltikum
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Neubewertung der Sicherheitslage und der Sicherheitsvorkehrungen der Atomfabrik in Lingen
- Mögliche Änderung der Genehmigung der Atomanlage in Lingen durch eine bundespolitische Sicherheitsprüfung
- Unterbindung bzw. Einschränkung des Einflusses Russlands auf die Produktion von Kernbrennstoffen in Deutschland
- Stärkere Glaubwürdigkeit und Sicherheitszusagen gegenüber europäischen Partnern, insbesondere in Nordeuropa und im Baltikum
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Julia Verlinden fordert darin eine neue Sicherheitsbewertung der Atomfabrik in Lingen und wird mit mehreren Zitaten der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ wiedergegeben.
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