Berlin: Cyberangriff und Politik
Berlin () – Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus haben dem Regierenden Bürgermeister vorgeworfen, nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung erneut nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Die Fraktion teilte am Samstag mit, seit Freitag seien erbeutete Daten aus dem Hackerangriff frei im Netz abrufbar, darunter Unterlagen zur kritischen Infrastruktur und Personalakten von Beschäftigten.
Der Fraktionsvorsitzende Werner Graf erklärte, der Senat habe bereits vor einer Woche von der Erpressung und möglichen Veröffentlichungen gewusst, aber keine Vorkehrungen getroffen.
Er nannte es einen Skandal, dass sensible Informationen über die Infrastruktur Berlins für potenzielle Täter frei im Netz verfügbar seien. Wegner hatte zuvor gesagt, es seien keine sensiblen Daten abgeflossen.
Die Grünen forderten einen Krisenstab, mehr externe Hilfe und eine vollständige Aufklärung des Parlaments.
Außerdem müsse es ein einfaches Prüfverfahren geben, damit Betroffene sehen können, ob ihre Daten im Netz stehen. Der Schutz der Bürger dürfe auch in der Hochphase des Wahlkampfs keine Sekunde mehr aufgeschoben werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Werner Graf, Stefan Evers, Kai Wegner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Grünen, Berliner Abgeordnetenhaus, der Senat, CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Am Samstag (im Artikelkontext: „Die Grünen … teilte am Samstag mit“, Bezug auf „seit Freitag“).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen werfen Berlins Regierendem Bürgermeister vor, nach dem Hackerangriff auf die Verwaltung erneut die Wahrheit zu verschwiegen zu haben, weil seit Freitag offenbar erbeutete – teils sensible – Daten im Netz abrufbar sind, und fordern einen Krisenstab, externe Hilfe sowie eine vollständige Aufklärung und ein Prüfverfahren für Betroffene.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Der Senat habe bereits vor einer Woche von der Erpressung und möglichen Veröffentlichungen gewusst, aber keine Vorkehrungen getroffen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus warfen dem Regierenden Bürgermeister vor, nach dem Hackerangriff erneut nicht die Wahrheit gesagt zu haben
- Öffentlichkeit oder Medienreaktionen werden im Artikel nicht beschrieben
- Politikseitig forderten die Grünen einen Krisenstab, mehr externe Hilfe und eine vollständige Aufklärung des Parlaments
- Außerdem verlangten sie ein einfaches Prüfverfahren, damit Betroffene prüfen können, ob ihre Daten online stehen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Freier Abruf von erbeuteten Daten im Netz seit Freitag
- Veröffentlichung sensibler Informationen über kritische Infrastruktur im Internet
- Offenlegung von Personalakten von Beschäftigten
- Forderung nach einem Krisenstab zur Bewältigung der Lage
- Forderung nach mehr externer Hilfe
- Forderung nach vollständiger Aufklärung durch das Parlament
- Einführung eines einfachen Prüfverfahrens für Betroffene zur Datenüberprüfung
- Kritik, dass Schutzmaßnahmen auch während der Hochphase des Wahlkampfs nicht verzögert werden dürften
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Der Fraktionsvorsitzende Werner Graf wird mit einer Stellungnahme zitiert („Werner Graf erklärte…“).
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