Grüne in Bremen: Strukturdebatte
Bremen () – Die Bremer Grünen haben am Samstag die Einführung einer Landesdelegiertenkonferenz abgelehnt. Das teilte der Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen Bremen mit.
Die Landesmitgliederversammlung (LMV) bleibt damit das oberste Organ des Landesverbands.
Die Landesmitgliederversammlung hatte über den Antrag beraten, nachdem die Partei in den vergangenen Jahren einen Mitgliederzuwachs verzeichnet hatte. Landesvorstandssprecher Marek Helsner erklärte, man respektiere die Entscheidung für den Erhalt dieses direkten Beteiligungsformats.
Eine lebendige Partei lebe von der Beteiligung ihrer Mitglieder. Landesvorstandssprecherin Josephine Assmus betonte, dass die Mitglieder selbst über die Organisation entscheiden, sei gelebte innerparteiliche Demokratie.
Sie dankte für die engagierte und sachliche Debatte.
Nun will der Landesverband die Diskussion über die Parteistrukturen nach eigenen Angaben weiterführen. Gemeinsam mit den Mitgliedern solle überlegt werden, wie Beteiligung und politische Handlungsfähigkeit auch bei einer wachsenden Mitgliederzahl gewährleistet werden können.
Die LMV bleibe der zentrale Ort der politischen Willensbildung, bei dem alle Mitglieder Anträge einbringen und mitentscheiden können.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marek Helsner, Josephine Assmus
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bündnis 90/Die Grünen Bremen, Grüne, Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen Bremen, Landesmitgliederversammlung (LMV), Landesvorstandssprecher Marek Helsner, Landesvorstandssprecherin Josephine Assmus, Landesvorstand Bremen
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Samstag (genaues Datum nicht erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bremen
Worum geht es in einem Satz?
Die Bremer Grünen haben am Samstag die Einführung einer Landesdelegiertenkonferenz abgelehnt und wollen stattdessen die Landesmitgliederversammlung als zentrales Beteiligungs- und Entscheidungsorgan beibehalten, um bei wachsender Mitgliederzahl weiterhin innerparteiliche Demokratie und politische Handlungsfähigkeit zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Antrag zur Einführung einer Landesdelegiertenkonferenz, beraten nachdem die Partei in den vergangenen Jahren einen Mitgliederzuwachs verzeichnet hatte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Mitglieder der Bremer Grünen hätten in einer sachlichen Debatte über den Antrag entschieden und man respektiere die Entscheidung für den Erhalt des direkten Beteiligungsformats.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Landesmitgliederversammlung bleibt das oberste Organ des Landesverbands
- Es bleibt bei dem direkten Beteiligungsformat der LMV
- Die Diskussion über Parteistrukturen wird weitergeführt
- Künftig soll gemeinsam mit den Mitgliedern geklärt werden, wie Beteiligung und politische Handlungsfähigkeit bei wachsender Mitgliederzahl gewährleistet werden
- Die LMV bleibt zentral für politische Willensbildung, bei der Mitglieder Anträge einbringen und mitentscheiden können
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden Reaktionen/Stellungnahmen von Personen zitiert: Landesvorstandssprecher Marek Helsner sowie Landesvorstandssprecherin Josephine Assmus erklären die Haltung und betonen die Bedeutung der direkten Beteiligungsform bzw. innerparteilichen Demokratie.
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