Politik: Wohnen in Berlin unter Druck
Berlin () – Die Vorsitzende der Linkspartei, Ines Schwerdtner, hat vor den geplanten Kürzungen beim Wohngeld gewarnt und der Regierung schwere Versäumnisse in der Wohnungspolitik vorgeworfen.
„Die Merz-Regierung tut nichts gegen die steigenden Mietpreise – und jetzt wird armutsgefährdeten Menschen auch noch das Wohngeld genommen?“, sagte Schwerdtner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Damit werde die Zahl derjenigen steigen, die Grundsicherung beantragen müssen. Einige würden vielleicht gar in die Wohnungslosigkeit getrieben, warnte die Linken-Chefin.
Hintergrund ist, dass Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) mit deutlichen Einsparungen beim Wohngeld rechnet. Ein Drittel der bisherigen Anspruchsberechtigten könnte ab 2027 aus der Leistung herausfallen.
„Die Merz-Regierung verwaltet die roten Zahlen, anstatt Politik für die Mehrheit der Menschen zu machen“, kritisierte Schwerdtner. „Wir brauchen Entlastung für die Mehrheit, Enteignung der großen Mietkonzerne und eine Vermögenssteuer“, forderte sie.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ines Schwerdtner, Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linkspartei, Merz-Regierung, Bundesbauministerin, SPD, Vermögenssteuer, Redaktionsnetzwerk Deutschland, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Ab 2027 (Einsparungen beim Wohngeld; „Ein Drittel … könnte ab 2027 aus der Leistung herausfallen“).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
In Berlin warnte Ines Schwerdtner (Linke) vor geplanten Kürzungen beim Wohngeld ab 2027 und warf der Bundesregierung schwere Versäumnisse in der Wohnungspolitik vor, da dadurch mehr Menschen verarmen, künftig Grundsicherung beantragen und teils sogar in Wohnungslosigkeit geraten könnten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Kürzungen beim Wohngeld
- Erwartete Einsparungen beim Wohngeld ab 2027
- Ein Drittel der bisherigen Anspruchsberechtigten könnte ab 2027 aus der Leistung herausfallen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ines Schwerdtner warnt vor Kürzungen beim Wohngeld und wirft der Regierung schwere Versäumnisse in der Wohnungspolitik vor
- Sie kritisiert die steigenden Mietpreise und sagt, armutsgefährdete Menschen würden durch den Entzug des Wohngelds zusätzlich belastet
- Sie befürchtet, dass mehr Menschen Grundsicherung beantragen müssen und teils in Wohnungslosigkeit geraten könnten
- Verena Hubertz rechnet mit deutlichen Einsparungen beim Wohngeld; ein Drittel der bisherigen Anspruchsberechtigten könnte ab 2027 aus der Leistung herausfallen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Steigende Zahl armutsgefährdeter Menschen, denen das Wohngeld entzogen wird
- Zunahme der Antragstellungen auf Grundsicherung
- Möglichkeit, dass einige Menschen in die Wohnungslosigkeit getrieben werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Ines Schwerdtner (Linkspartei) wird mit mehreren Zitaten wiedergegeben, u.a. gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ zur Kritik an den geplanten Wohgeldkürzungen.
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