Studie: Klimawandelskeptizismus nimmt in Deutschland zu

Politik: Klimawandel-Skepsis in Flensburg

Flensburg () – Der Klimawandelskeptizismus nimmt in Deutschland offenbar stark zu. Das geht aus einer neuen Studie der Europa-Universität Flensburg hervor.

Demnach nahm die skeptische Haltung gegenüber dem Klimawandel und damit verbundenen Prozessen und Maßnahmen zwischen 2022 und 2023 erstmals seit Jahren wieder deutlich zu. Besonders stark soll der Anstieg unter Personen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern sein.

Die Untersuchung, die auf Daten von 3.074 Personen basiert, zeigt, dass 59 Prozent der Befragten im Jahr 2023 stärkere skeptische Einstellungen hatten als im Vorjahr. Besonders in der Gruppe mit zuvor niedrigen skeptischen Einstellungen nahm die Zahl der Skeptiker zu. Die Forscher ordneten die Fragen fünf Dimensionen des Klimawandelskeptizismus zu, darunter Zweifel an der menschengemachten Klimakrise und an klimapolitischen Maßnahmen.

Laut Studie kann der Anstieg des Skeptizismus weniger durch die individuelle ökonomische Lage erklärt werden. Vielmehr seien subjektive Einstellungsfaktoren wie rechte politische Orientierungen und Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen ausschlaggebend. Die Forscher schreiben, dass Klimaschutz „sozial gerecht“ gestaltet werden müsse, um das Vertrauen in politische Institutionen zu stärken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Studie: Klimawandelskeptizismus nimmt in Deutschland zu

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem bereitgestellten Artikeltext kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Europa-Universität Flensburg, Bundesregierung, Deutschland

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum:zwischen 2022 und 2023 (erstmals seit Jahren wieder deutlich; gemessen anhand der Jahre 2023 vs. Vorjahr 2022)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Flensburg

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer neuen Studie der Europa-Universität Flensburg nimmt der Klimawandelskeptizismus in Deutschland offenbar deutlich zu, vor allem bei Menschen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern, wobei der Anstieg weder hauptsächlich durch die individuelle wirtschaftliche Lage noch durch fehlenden Klimaschutz, sondern vor allem durch Einstellungen und Misstrauen erklärbar ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunahme des Klimawandelskeptizismus in Deutschland zwischen 2022 und 2023
  • Besonders starker Anstieg bei Personen mit rechter politischer Orientierung
  • Geringes Vertrauen in die Bundesregierung
  • Hierarchische Weltbilder

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Beschreibung, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Studie reagiert haben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zunahme skeptischer Einstellungen gegenüber dem Klimawandel und entsprechenden Prozessen sowie Maßnahmen
  • Steigende Zahl von Skeptikern insbesondere bei Personen mit zuvor niedrigen skeptischen Einstellungen
  • Verstärkung von Zweifeln an der menschengemachten Klimakrise
  • Zunahme von Zweifeln an klimapolitischen Maßnahmen
  • Geringeres Vertrauen in politische Institutionen im Kontext klimapolitischer Maßnahmen
  • Höherer Bedarf an sozial gerechter Ausgestaltung von Klimaschutzmaßnahmen zur Stärkung des Vertrauens in politische Institutionen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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