Lebensmittelpreise seit 2020 um 36 Prozent gestiegen

Politik in Berlin: Lebensmittelpreise steigen

Berlin () – Die Preise für Lebensmittel sind nach Angaben der Bundesregierung seit 2020 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Das geht aus der Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, über die die „Rheinische Post“ berichtet.

Demnach stiegen die Lebensmittelpreise seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 um insgesamt 36,3 Prozent. Im selben Zeitraum habe sich die Inflation dagegen „nur“ um 22 Prozent beschleunigt. „Vergleichsweise stark fielen die Steigerungen gegenüber dem Referenzjahr 2020 bei Geflügelfleisch, vielen Molkereiprodukten und Eiern, Speisefetten und Speiseölen sowie Zucker aus“, heißt es in der Ministeriumsantwort. Geringfügiger sei die Teuerung dagegen beim Obst, Fischen, Fischwaren und Meeresfrüchten sowie Getränken und Fertiggerichten ausgefallen. Seit Mitte 2025 habe sich die Teuerung bei Lebensmittelpreisen weiter erhöht.

Die Linken-Politikerin Ina Latendorf sieht Handlungsbedarf auf der wettbewerbspolitischen Ebene. Es sei erstaunlich, „dass sich die Bundesregierung weigert, in die Marktmacht der vier Supermarkt-Riesen einzugreifen oder auch nur eine regulatorische Maßnahme zu ergreifen“, sagte sie. Gerade jetzt brauche man eine Preisbeobachtungsstelle und eine Begrenzung der Gewinnmargen der Lebensmittelkonzerne, um einer neuen Preisspirale frühzeitig die Anreize zu entziehen. Aus sozialen Gründen sei auch eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel geboten, so Latendorf.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Supermarkt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Lebensmittelpreise seit 2020 um 36 Prozent gestiegen

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ina Latendorf

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, Bundeslandwirtschaftsministerium, Linken-Fraktion, „Rheinische Post“, Ina Latendorf

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist: seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 (Lebensmittelpreise stiegen in diesem Zeitraum um 36,3 Prozent).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind die Lebensmittelpreise seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 deutlich stärker als die allgemeine Inflation gestiegen (36,3% vs. 22%), woraufhin die Linken Politikerin Ina Latendorf mehr Wettbewerbskontrollen und soziale Maßnahmen fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Wettbewerbsverzerrungen durch die Marktmacht der vier großen Supermarkt-Konzerne, Verweigerung regulatorischer Maßnahmen durch die Bundesregierung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ina Latendorf (Linke) sieht Handlungsbedarf und kritisiert, dass die Bundesregierung nicht in die Marktmacht großer Supermarktketten eingreift
  • Latendorf fordert eine Preisbeobachtungsstelle sowie eine Begrenzung der Gewinnmargen der Lebensmittelkonzerne, um eine neue Preisspirale zu verhindern
  • Sie fordert aus sozialen Gründen die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel
  • Die Berichterstattung erfolgt über die „Rheinische Post“

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Lebensmittelpreise sind seit Anfang 2020 bis Mitte 2025 um insgesamt 36,3 Prozent gestiegen
  • Die allgemeine Inflation ist im selben Zeitraum nur um 22 Prozent gestiegen
  • Geringere Teuerung bei Obst, Fischen, Fischwaren und Meeresfrüchten sowie Getränken und Fertiggerichten
  • Weiter erhöhte Lebensmittelpreisteuerung seit Mitte 2025
  • Handlungsbedarf wird auf wettbewerbspolitischer Ebene gesehen
  • Forderung nach einer Preisbeobachtungsstelle
  • Forderung nach Begrenzung der Gewinnmargen von Lebensmittelkonzernen
  • Forderung nach Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel aus sozialen Gründen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Die Linken-Politikerin Ina Latendorf wird mit einer Stellungnahme zitiert („…dass sich die Bundesregierung weigert, in die Marktmacht der vier Supermarkt-Riesen einzugreifen…“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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