Gesundheitspolitik und Verbrauchssteuern in Deutschland
Berlin () – Die Bundesärztekammer begrüßt die Pläne der Bundesregierung, die Steuern auf Tabak- und Nikotinprodukte, Alkohol und zuckerhaltige Getränke zu erhöhen. Der Vorstand der Bundesärztekammer teilte am Samstag mit, dass Alkohol, Tabak und übermäßiger Zuckerkonsum nachweislich krankmachten und das Gesundheitswesen sowie die Volkswirtschaft erheblich belasteten. Deutschland nutze die Möglichkeiten zur Eindämmung des Konsums gesundheitsschädlicher Produkte im europäischen Vergleich bislang „nicht konsequent genug“.
Aber auch die aktuellen Pläne gingen nicht weit genug, so die Bundesärztekammer. Die Beschränkung auf einzelne Produktgruppen wie Spirituosen, Schaumwein oder Alkopops greife zu kurz. „Aus ärztlicher Sicht sollten sämtliche alkoholischen Getränke, einschließlich Wein und Bier, einbezogen werden, um Ausweichreaktionen zu verhindern und den Gesamtkonsum wirksam zu senken.“ Auch die Besteuerung von Tabak- und Nikotinprodukten müsse konsequent weiterentwickelt werden. Insbesondere sollten Liquids für Einweg-E-Zigaretten und Pod-Systeme höher besteuert werden, um ihre Attraktivität für Kinder und Jugendliche deutlich zu verringern. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass Lenkungssteuern wirksam seien, hieß es.
Die Ärzteschaft fordert zudem eine stärkere Gesundheitsaufklärung, umfassende Werbe- und Marketingbeschränkungen sowie politische Rahmenbedingungen, die gesundheitsförderliche Entscheidungen erleichtern. Die Einnahmen aus gesundheitsbezogenen Verbrauchsteuern müssten zudem konsequent für gesundheitspolitische Zwecke eingesetzt werden. Sie dürften nicht allein der Haushaltskonsolidierung dienen, so die Bundesärztekammer.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Die erwähnte Institution ist die Bundesärztekammer, aber es werden keine spezifischen Personen genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesärztekammer, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesärztekammer begrüßt die geplanten Steuererhöhungen auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke, fordert jedoch eine umfassendere Einbeziehung aller alkoholischen Getränke und eine konsequentere Besteuerung von Tabak- und Nikotinprodukten sowie stärkere Gesundheitsaufklärung und -förderung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne der Bundesregierung zur Steuererhöhung auf Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke
- Nachweislich gesundheitsschädlicher Konsum von Alkohol, Tabak und Zucker
- Hohe Belastung des Gesundheitswesens und der Volkswirtschaft
- Unzureichende Nutzung der Möglichkeiten zur Konsumverringerung im europäischen Vergleich
- Forderung nach umfassenderer Besteuerung alkoholischer Getränke
- Notwendigkeit einer konsequenten Weiterentwicklung der Besteuerung von Tabak- und Nikotinprodukten
- Wunsch nach erhöhter Gesundheitsaufklärung und Werbe- sowie Marketingbeschränkungen
- Einsatz der Einnahmen aus Verbrauchsteuern für gesundheitspolitische Zwecke
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesärztekammer begrüßt Steuererhöhungen auf Tabak, Alkohol und Zucker
- Alkohol, Tabak und Zucker belasten Gesundheitswesen und Volkswirtschaft
- Deutschland nutzt Möglichkeiten zur Konsumreduzierung nicht konsequent genug
- Aktuelle Pläne greifen zu kurz, da sie nur einzelne Produktgruppen einbeziehen
- Forderung nach Einbeziehung sämtlicher alkoholischer Getränke
- Tabak- und Nikotinbesteuerung soll weiterentwickelt werden
- Höhere Besteuerung von Liquids für E-Zigaretten gefordert
- Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen Wirksamkeit von Lenkungssteuern
- Ärzteschaft fordert stärkere Gesundheitsaufklärung und Werbebeschränkungen
- Einnahmen aus Verbrauchsteuern sollen gesundheitspolitischen Zwecken dienen und nicht zur Haushaltskonsolidierung genutzt werden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung der Steuern auf Tabak-, Nikotinprodukte, Alkohol und zuckerhaltige Getränke
- Verringerung des Konsums gesundheitsschädlicher Produkte
- Entlastung des Gesundheitswesens und der Volkswirtschaft
- Notwendigkeit einer umfassenderen Besteuerung aller alkoholischen Getränke
- Höhere Besteuerung von Liquids für E-Zigaretten
- Verringerung der Attraktivität von E-Zigaretten für Kinder und Jugendliche
- Stärkere Gesundheitsaufklärung gefordert
- Umfassende Werbe- und Marketingbeschränkungen erforderlich
- Politische Rahmenbedingungen zur Erleichterung gesundheitsförderlicher Entscheidungen
- Zweckgebundene Verwendung der Einnahmen aus Verbrauchsteuern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Bundesärztekammer zitiert, die die Pläne der Bundesregierung zur Erhöhung von Steuern auf gesundheitsschädliche Produkte begrüßt und weitere Maßnahmen fordert.
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