Protestbewegungen in Erfurt: Demokratie im Fokus
Erfurt () – Die Kampagnenorganisation Campact und die Klimaaktivistin Luisa Neubauer wollen sich am kommenden Wochenende an den Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt beteiligen. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.
Darin kündigen Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz und Neubauer an, an den vom Bündnis „Widersetzen“ organisierten friedlichen Sitzblockaden teilzunehmen. Ziel sei es, den Parteitag „so lange wie möglich aufzuhalten“. Zur Begründung verweisen die beiden auf ein Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte. Danach sei die AfD „nachweislich verfassungswidrig“ und könnte in wenigen Monaten Regierungsverantwortung in Sachsen-Anhalt erlangen. Eine Zivilgesellschaft, die „aus den dunkelsten Stunden der Geschichte unseres Landes gelernt hat“, müsse sich gegen Versuche der Partei wehren, die Verfassung anzugreifen.
Zugleich rufen Bautz und Neubauer die „demokratische Mitte“ zur Beteiligung an den Protesten auf. Der Widerstand gegen die Rechtsextremen dürfe „nicht als ein rein linkes Thema verstanden werden“, sondern sei eine gemeinsame Aufgabe aller Demokraten. „Es steht so viel auf dem Spiel, wir können uns Passivität und Gleichgültigkeit nicht leisten“, heißt es in der Erklärung.
Der Bundesparteitag der AfD findet am 4. und 5. Juli auf dem Gelände der Erfurter Messe statt. Mehrere zivilgesellschaftliche Bündnisse haben zu Protesten aufgerufen. Das Bündnis „Widersetzen“ plant nach eigenen Angaben Blockaden, um den Parteitag vollständig zu verhindern. Unterstützt wird es von der Linkspartei; auch mehrere Linken-Bundestagsabgeordnete wollen an den Aktionen teilnehmen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Luisa Neubauer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Luisa Neubauer, Christoph Bautz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Campact, Luisa Neubauer, Bündnis "Widersetzen", Gesellschaft für Freiheitsrechte, AfD, Linkspartei
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 4. und 5. Juli statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt
Worum geht es in einem Satz?
Die Kampagnenorganisation Campact und Klimaaktivistin Luisa Neubauer werden an Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt teilnehmen, um dessen Durchführung zu verhindern und rufen zur breiten Unterstützung aus der "demokratischen Mitte" auf.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Beteiligung von Campact und Luisa Neubauer an Protesten
- Bewerbung des Bundesparteitags der AfD in Erfurt
- Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das AfD als verfassungswidrig einstuft
- Befürchtung der Regierungsverantwortung der AfD in Sachsen-Anhalt
- Aufruf zur Verbindung der demokratischen Mitte gegen Rechtsextremismus
- Organisation von friedlichen Sitzblockaden durch das Bündnis "Widersetzen"
- Unterstützung der Proteste durch zivilgesellschaftliche Bündnisse und die Linkspartei
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Teilnahme an Protesten gegen die AfD
- Durchführung von friedlichen Sitzblockaden
- Ziel, den Parteitag der AfD aufzuhalten
- Aufruf zur Beteiligung der "demokratischen Mitte"
- Betonung der gemeinsamen Aufgabe aller Demokraten
- Warnung vor Passivität und Gleichgültigkeit
- Möglichkeit, dass die AfD Regierungsverantwortung in Sachsen-Anhalt erlangt
- Notwendigkeit, sich gegen verfassungswidriges Verhalten zu wehren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Luisa Neubauer und Christoph Bautz kündigen an, an den Protesten teilzunehmen und betonen, dass der Widerstand gegen die AfD eine gemeinsame Aufgabe aller Demokraten sei.
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