Gesellschaft: Suizidprävention in Deutschland stärken
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken und die dafür zuständigen Länder und Kommunen besser unterstützen.
Ein entsprechender Gesetzentwurf, über den die „Rheinische Post“ berichtet, ist nun in die Ressortabstimmung der Bundesregierung gegeben worden. Ziel des Gesetzes ist es, die Prävention von Suizidversuchen und Suiziden durch Maßnahmen der Information, Aufklärung, Forschung und Unterstützung zu stärken und zu verbessern. So ist im Gesetzentwurf unter anderem die Schaffung einer „Bundesfachstelle für Suizidprävention“ festgehalten. Zu deren Aufgaben soll beispielsweise gehören, ein Konzept für eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer zu entwickeln. Die Länder sollen dabei einbezogen werden. Zudem sieht der Gesetzentwurf die Einrichtung eines Fachbeirats vor, der die Fachstelle beraten soll. Ferner sollen die Länder auf einen flächendeckenden, bedarfsgerechten Ausbau der Krisendienste hinwirken. Dem Entwurf zufolge soll es zudem Modellvorhaben zu Maßnahmen der Suizidprävention geben.
Hintergrund: Rund 10.000 Menschen beenden jährlich ihr Leben durch einen Suizid in Deutschland – mehr als durch illegale Drogen, Verkehrsunfälle und HIV zusammen. Angaben des Ministeriums zufolge liegt die Zahl der registrierten Suizide seit über zehn Jahren relativ stabil um die 10.000 Fälle pro Jahr, zuletzt mit steigender Tendenz.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesgesundheitsministerin, Nina Warken, CDU, Bundesregierung, Rheinische Post, Bundesfachstelle für Suizidprävention, Fachbeirat.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant eine bundesweite Stärkung der Suizidprävention durch ein neues Gesetz, das die Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" und die Entwicklung einer einheitlichen Krisendienst-Rufnummer umfasst, um Länder und Kommunen besser zu unterstützen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Suizidrate in Deutschland (rund 10.000 pro Jahr)
- Stabilität der Zahlen seit über zehn Jahren
- Steigende Tendenz bei Suiziden
- Fehlende bundesweite Unterstützung und Ressourcen
- Bedarf an besseren Krisendiensten
- Notwendigkeit von Information und Aufklärung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung der Suizidprävention bundesweit
- Bessere Unterstützung für Länder und Kommunen
- Schaffung einer Bundesfachstelle für Suizidprävention
- Entwicklung einer bundesweit einheitlichen Krisendienst-Rufnummer
- Einrichtung eines Fachbeirats zur Beratung der Fachstelle
- Ausbau der Krisendienste durch die Länder
- Durchführung von Modellvorhaben zur Suizidprävention
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert, die die bundesweite Stärkung der Suizidprävention ankündigt.
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