Warken will mehr auf Prävention setzen

Gesundheitspolitik in Berlin: Präventionsoffensive
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will das Gesundheitssystem mehr auf Prävention auslegen. Dafür hat sie eine entsprechende Offensive mit der Bundesärztekammer und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gestartet, berichtet der „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe).

In einem ersten Konzeptpapier hat das Gesundheitsministerium einige mögliche Maßnahmen skizziert. Das Haus von Warken möchte unter anderem durchsetzen, dass alle Grundschüler und Jugendliche digitale Einladungen zu Gesundheitschecks erhalten. Kleine und mittlere Unternehmen sollen bei der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt werden, denn hier arbeiten über 50 Prozent der Beschäftigten. Bund, Länder und Kommunen sollen sich bei der Gesundheitsförderung stärker abstimmen.

Bei der anstehenden Pflegereform möchte Warken eine Pflegebegleitung etablieren. Sie soll Betroffenen dabei helfen, Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Auch der allgemeine Gesundheitscheck für Über-60-Jährige soll erweitert werden.

„Unser Gesundheitssystem leistet eine qualitativ hochwertige und umfassende Versorgung im Krankheitsfall“, sagte die CDU-Politikerin dem „Tagesspiegel“ nach der Auftaktveranstaltung. Künftig müsse man aber noch besser darin werden, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen.

Mit der Präventionsoffensive setze man ein klares Signal: Prävention sei keine Nebensache, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe, so Warken. Sie hält dabei einen möglichst breiten Ansatz für nötig, der verschiedene Gesellschaftsgruppen und Politikfelder einbezieht. Das Gesundheitssystem könne hier besser werden, aber auch nicht alles leisten, sagte die Ministerin.

Warkens Präventionsoffensive soll das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz weiterentwickeln. Gefördert werden sollen ein gesundes Aufwachsen und gesundes Arbeiten. Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Alter sollen verzögert oder verhindert werden. Das Bundesgesundheitsministerium will die Gesundheitskompetenz der Bürger stärken und dafür sorgen, dass möglichst wenige Menschen von typischen Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Störungen oder Adipositas betroffen sind.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warken will mehr auf Prävention setzen

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesgesundheitsministerium, Nina Warken, CDU, Bundesärztekammer, Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Bundesregierung, Länder, Kommunen, Unternehmen, Bundesgesundheitsministerium (BMG)

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum:Freitag (Freitagausgabe des „Tagesspiegels“).
Genaues Datum:Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will das Gesundheitssystem stärker auf Prävention ausrichten und dafür mit der Bundesärztekammer sowie der GKV eine Offensive starten, die u. a. Gesundheitschecks für Kinder und Jugendliche digital einführen, Unternehmen bei Gesundheitsförderung unterstützen sowie bei der Pflegereform eine Pflegebegleitung und den erweiterten Gesundheitscheck für Über-60-Jährige etablieren soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Auftaktveranstaltung der Präventionsoffensive von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mit der Bundesärztekammer und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Im Artikel wird keine konkrete Reaktion der Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die angekündigte Präventionsoffensive beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Förderung von Gesundheitschecks für Grundschüler und Jugendliche durch digitale Einladungen
  • Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Stärkere Abstimmung von Bund Ländern und Kommunen bei der Gesundheitsförderung
  • Etablierung einer Pflegebegleitung zur Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen
  • Erweiterung des allgemeinen Gesundheitschecks für Über-60-Jährige
  • Verzögerung oder Vermeidung von Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Alter
  • Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bürger
  • Senkung der Zahl von Menschen mit typischen Volkskrankheiten wie Herz Kreislauf Erkrankungen psychischen Störungen und Adipositas

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Im Text wird eine Stellungnahme der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zitiert, darunter ihr wörtliches Zitat („Unser Gesundheitssystem …“) sowie weitere Aussagen gegenüber dem „Tagesspiegel“.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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