Rückgabe von Kulturgütern zwischen Deutschland und Polen
Berlin () – Deutschland hat im Rahmen des Deutsch-Polnischen Forums verschiedene Kulturgüter an Polen zurückgegeben, die während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg entzogen oder verlagert wurden. Das teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch mit. Die Rückgaben symbolisierten die enge Zusammenarbeit beider Länder bei der Aufarbeitung historischen Unrechts und seien „Ausdruck der deutschen Verantwortung gegenüber Polen“, hieß es.
Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte, dass die Rückgabe der Kulturgüter Ausdruck von gegenseitigem Respekt und bleibender deutscher Verantwortung sei. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hob zudem hervor, dass die Rückgabe des Hymnus „Gaude Mater Polonia“ eine wichtige Geste der Anerkennung historischen Unrechts darstelle. Die Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, zeigte sich erfreut über die Rückkehr eines Manuskripts nach Polen, welches „Zeugnis einer der dunkelsten Zeiten der deutsch-polnischen Geschichte“ sei.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erklärte derweil, dass die Rückgabe von Eisenbahnmodellen und Objekten im Rahmen des 35-jährigen Jubiläums des Deutsch-Polnischen Freundschaftsvertrages ein „Zeichen der lebendigen Partnerschaft“ sei.
Seit den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen vom 1. Dezember 2025 hat die Zusammenarbeit bei der Rückgabe kriegsbedingt verlagerter Kulturgüter nach Angaben des Auswärtigen Amts deutlich an Dynamik gewonnen. Eine auf Initiative von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eingerichtete deutsch-polnische Arbeitsgruppe unter Federführung des Auswärtigen Amtes bearbeitet gemeinsam mit dem polnischen Kulturministerium, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Botschaften beider Länder laufende Rückgabefälle.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Grenze zwischen Deutschland und Polen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Johann Wadephul, Wolfram Weimer, Marion Ackermann, Patrick Schnieder, Friedrich Merz.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien und Institutionen:
Deutsch-Polnisches Forum, Auswärtiges Amt, CDU, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Deutsch-Polnisches Freundschaftsvertrag, Bundeskanzler, Bundesministerium für Kultur und Medien.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Polen.
Worum geht es in einem Satz?
Deutschland hat im Rahmen des Deutsch-Polnischen Forums Kulturgüter, die während der Besatzung im Zweiten Weltkrieg entzogen wurden, an Polen zurückgegeben, was die enge Zusammenarbeit und Verantwortung Deutschlands für historisches Unrecht symbolisiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgabe von Kulturgütern an Polen
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- Rückgabe von Kulturgütern an Polen im Rahmen des Deutsch-Polnischen Forums
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- Außenminister bezeichnet Rückgabe als Ausdruck gegenseitigen Respekts
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- Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz freut sich über Rückkehr eines Manuskripts
- Bundesverkehrsminister nennt Rückgabe als Zeichen der lebendigen Partnerschaft
- Zusammenarbeit bei Rückgabe hat seit Dezember 2025 an Dynamik gewonnen
- Deutsch-polnische Arbeitsgruppe bearbeitet laufende Rückgabefälle
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Ausdruck gegenseitigen Respekts
- Anerkennung historischen Unrechts
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- Einrichtung einer deutsch-polnischen Arbeitsgruppe
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Außenminister Johann Wadephul (CDU) sagte, dass die Rückgabe der Kulturgüter Ausdruck von gegenseitigem Respekt und bleibender deutscher Verantwortung sei.
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