Politik: Altersversorgung der Bundestagsabgeordneten in Berlin
Berlin () – Abgeordnete bekommen nach nur vier Jahren im Bundestag so hohe Altersbezüge wie ein Beschäftigter mit Durchschnittsverdienst nach rund 28 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ergibt eine Berechnung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages auf Anfrage der Linksfraktion, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.
Die rentenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sarah Vollath, sagte dem RND, die Abgeordneten-Diät und die Altersentschädigung für Abgeordnete bewegten sich auf einem Niveau, das rein gar nichts mit der Lebensrealität der meisten Menschen in diesem Land zu tun habe. Um die gleichen Ansprüche zu erhalten wie ein Bundestagsabgeordneter nach einer Wahlperiode, müsse ein Beschäftigter mehrere Jahrzehnte Vollzeit arbeiten und in die Rentenkasse einzahlen. „Dass nach 28 Jahren harter Arbeit so viel gesetzliche Rente rauskommt wie nach nur vier Jahren im Bundestag, ist einfach absurd“, beklagte sie. Es sei „allerhöchste Zeit“, diese Privilegien abzuschaffen.
Vollath forderte, Abgeordnete müssten endlich auch in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Das ist bislang nicht der Fall. Parlamentarier bekommen vergleichsweise hohe monatliche Bezüge und auch eine großzügige Altersentschädigung, um ihre Unabhängigkeit zu wahren. Bereits nach einem Jahr Mitgliedschaft im Bundestag haben Parlamentarier Anspruch auf eine Altersversorgung, die sich an den monatlichen Abgeordnetenbezügen orientiert. Das heißt, jede Erhöhung der Abgeordneten-Diäten führt auch zu höheren Altersbezügen. Und mit jedem Jahr im Parlament wächst der Anspruch auf Altersentschädigung – bis zu einem bestimmten Höchstsatz.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundestagssitzung (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sarah Vollath
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundestag, Wissenschaftliche Dienste des Bundestages, Linksfraktion, Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundestagsabgeordnete erhalten nach nur vier Jahren Altersbezüge, die einem Durchschnittsverdiener erst nach 28 Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung zustehen, was von der Linksfraktion als ungerecht und absurd kritisiert wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Altersbezüge für Abgeordnete nach nur vier Jahren
- Vergleich mit Durchschnittsverdienst in der gesetzlichen Rentenversicherung
- Berechnung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages
- Kritik der Linksfraktion an den erheblichen Privilegien
- Forderung nach Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung
- Altersversorgung orientiert sich an Abgeordnetenbezügen
- Absurdität der Rentenansprüche nach kurzer Amtszeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Berechnung der Wissenschaftlichen Dienste zeigt hohe Altersbezüge für Abgeordnete nach nur vier Jahren
- Linksfraktion kritisiert Diskrepanz zwischen Abgeordnetenrenten und durchschnittlicher gesetzlicher Rente
- Sarah Vollath bezeichnet Abgeordnetenbezüge als unrealistisch im Vergleich zur Lebensrealität der Bürger
- Forderung nach Einbeziehung der Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung
- Abgeordnete erhalten bereits nach einem Jahr Anspruch auf Altersversorgung
- Erhöhungen der Abgeordneten-Diäten wirken sich direkt auf Altersbezüge aus
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Ungleichheit der Rentenansprüche zwischen Abgeordneten und Beschäftigten
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- Forderung nach Einbeziehung der Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung
- Wahrung der Unabhängigkeit der Parlamentarier durch großzügige Altersentschädigung
- Anstieg der Altersbezüge mit Erhöhung der Abgeordneten-Diäten
- Wachsende Ansprüche auf Altersentschädigung bei längerer parlamentarischer Zugehörigkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der rentenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Sarah Vollath, zitiert, die die hohen Altersbezüge von Abgeordneten kritisiert und fordert, dass sie in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden.
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