Unions-Politiker fordern Kippen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie

Unions-Politiker fordern Kippen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie

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Politik: Debatte um Entgelttransparenz in Berlin

Berlin () – Aus der Unionsfraktion im Bundestag kommt die Forderung an die Bundesregierung, in Brüssel Verhandlungen über eine Aufhebung der Entgelttransparenzrichtlinie zu führen.

Das berichtet das Magazin Politico. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Andreas Lenz (CSU), sagte demnach: „Die Bundesregierung sollte noch einmal mit der Kommission sprechen. Diese Richtlinie passt weder in die Zeit noch ist sie praktikabel anwendbar.“ Die Richtlinie sei „höchstens gut gemeint, der gut gemeinte Zweck wird damit aber nicht erreicht“, so Lenz. Die Regelungen führten zu mehr Bürokratie, gerade für den Mittelstand. Sie seien in der Form aber generell nicht handhabbar.

Die familien- und frauenpolitische Sprecherin Anne König (CDU) sagte, die Richtlinie werde keinen erkennbaren Mehrwert für die Gleichberechtigung von Frauen in der Arbeitswelt haben, sondern berge neues Konfliktpotenzial in den Betrieben. König rechnet damit, dass die Richtlinie die von den Befürwortern geweckten hohen Erwartungen an eine spürbare Verringerung der Lohnlücke in der Praxis gar nicht erfüllen werde. „Stattdessen stellt sie die Prinzipien der Leistungsgerechtigkeit, der unternehmerischen Freiheit und der Tarifautonomie insgesamt infrage und untergräbt damit zentrale Grundlagen unserer freiheitlichen Wirtschaftsordnung“, so die CDU-Politikerin.

Die EU hat die Entgelttransparenzrichtlinie bereits 2023 verabschiedet. Sie muss bis zum 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Das zuständige Bundesfamilienministerium hat jedoch bereits angekündigt, dass diese Frist nicht eingehalten werde.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lenz, Anne König

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Unionsfraktion, Bundesregierung, Brüssel, Politico, Andreas Lenz (CSU), Anne König (CDU), EU, Bundesfamilienministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Brüssel.

Worum geht es in einem Satz?

Die Unionsfraktion im Bundestag fordert, dass die Bundesregierung in Brüssel die Entgelttransparenzrichtlinie neu verhandelt, da sie als unpraktikabel und bürokratisch angesehen wird, ohne den erhofften Beitrag zur Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt zu leisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der Unionsfraktion an die Bundesregierung
  • Diskussion über Entgelttransparenzrichtlinie in Brüssel
  • Kritik an der Praktikabilität und Umsetzbarkeit der Richtlinie
  • Bedenken hinsichtlich erhöhter Bürokratie, insbesondere für den Mittelstand
  • Zweifel an einem Mehrwert für die Gleichberechtigung von Frauen
  • Befürchtungen über potenzielle Konflikte in Betrieben
  • Skepsis gegenüber der Erfüllung der Erwartungen zur Lohnlücke
  • Hinweis auf mögliche Beeinträchtigung grundlegender wirtschaftlicher Prinzipien
  • EU-Verabschiedung der Richtlinie im Jahr 2023
  • Ankündigung des Bundesfamilienministeriums zur Nichteinhaltung der Umsetzungsfrist

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Unionsfraktion fordert Verhandlungen der Bundesregierung in Brüssel zur Aufhebung der Entgelttransparenzrichtlinie
  • Andreas Lenz (CSU) kritisiert Richtlinie als unpraktikabel und bürokratisch
  • Anne König (CDU) sieht keinen Mehrwert für Gleichberechtigung von Frauen, erwartet Konflikte in Betrieben
  • Einschätzung, dass hohe Erwartungen der Befürworter nicht erfüllt werden
  • Bedenken über Untergrabung von Leistungsgerechtigkeit, unternehmerischer Freiheit und Tarifautonomie
  • EU hat Richtlinie 2023 verabschiedet, Umsetzungsfrist bis 7. Juni 2026
  • Bundesfamilienministerium kündigt Nichteinhaltung der Frist an

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung an die Bundesregierung, Verhandlungen über die Aufhebung der Richtlinie zu führen
  • Richtlinie führt zu mehr Bürokratie, insbesondere für den Mittelstand
  • Kein erkennbarer Mehrwert für die Gleichberechtigung von Frauen in der Arbeitswelt
  • Konfliktpotenzial in Betrieben
  • Erwartungen an Verringerung der Lohnlücke werden in der Praxis nicht erfüllt
  • Infragestellung von Leistungsgerechtigkeit, unternehmerischer Freiheit und Tarifautonomie
  • Untergrabung zentraler Grundlagen der freiheitlichen Wirtschaftsordnung
  • Frist zur Umsetzung der Richtlinie wird voraussichtlich nicht eingehalten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andreas Lenz (CSU) äußert sich kritisch zur Entgelttransparenzrichtlinie und fordert die Bundesregierung auf, erneut mit der Kommission zu sprechen, da die Richtlinie seiner Meinung nach nicht praktikabel sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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