DBG warnt vor Gesundheitsschäden durch längere Arbeitstage

DBG warnt vor Gesundheitsschäden durch längere Arbeitstage

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Gesellschaftliche Debatte über Arbeitszeitreform in Berlin

Berlin () – Die Gewerkschaften warnen vor gesundheitlichen Schäden für die Beschäftigten durch eine Aufweichung des Acht-Stunden-Tags. Zu lange Arbeitstage führten nachweislich zu Krankheiten, die am Ende nicht nur Beschäftigten schadeten, sondern auch der Wirtschaft und dem Gesundheitssystem, sagte das DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Jede Lockerung der Regeln würde einseitig die Arbeitnehmer belasten.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will im Juni einen Vorschlag zur Reform des Arbeitszeitgesetzes vorlegen. Aktuell gilt eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden, die in bestimmten Fällen auf zehn Stunden verlängert werden kann. Die Reform könnte zu einer Höchstarbeitszeit von 13 Stunden am Tag führen, wobei eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden nicht überschritten werden soll.

„Änderungen am Arbeitszeitgesetz lehnen wir ab: das aktuelle Gesetz sichert die Gesundheit der Beschäftigten und verhindert, dass Menschen wie Maschinen behandelt werden“, sagte Piel.

Vor einem „Rückschritt in Zeiten, die wir nicht zurückhaben möchten“, warnte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Guido Zeitler. Arbeitsmedizinische Studien zeigten, dass zu lange Arbeitszeiten krank machten.

Seit jeher sei das Arbeitszeitgesetz daher „ein Schutz für Beschäftigte vor den Ansprüchen, ja auch der Willkür, ihrer Chefs“. Heute schienen die Belastbarkeitsgrenzen von Beschäftigten jedoch vergessen zu sein, sagte Zeitler. Unter dem Stichwort „Flexibilität“ wollten Arbeitgeber nun erreichen, „ihre Beschäftigten nach Belieben einzusetzen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Anja Piel, Bärbel Bas, Guido Zeitler

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

DGB, Funke-Mediengruppe, Bärbel Bas (SPD), Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Gewerkschaften warnen vor gesundheitlichen Risiken durch eine mögliche Aufweichung des Acht-Stunden-Tags, da längere Arbeitszeiten nachweislich Krankheiten begünstigen und plädieren für den Erhalt des aktuellen Arbeitszeitgesetzes, das die Gesundheit der Beschäftigten schützt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnungen der Gewerkschaften vor gesundheitlichen Schäden
  • Aufweichung des Acht-Stunden-Tags
  • Nachweisbare Krankheitsrisiken durch lange Arbeitszeiten
  • Vorschlag zur Reform des Arbeitszeitgesetzes durch die Bundesarbeitsministerin
  • Aktuell gilt eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden
  • Mögliche Erhöhung der Höchstarbeitszeit auf 13 Stunden
  • Ablehnung von Änderungen am Arbeitszeitgesetz durch Gewerkschaften
  • Schutz der Beschäftigten vor willkürlichen Entscheidungen der Arbeitgeber
  • Forderung nach Flexibilität von Seiten der Arbeitgeber

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Gewerkschaften warnen vor gesundheitlichen Schäden durch Aufweichung des Acht-Stunden-Tags
  • Anja Piel (DGB) betont Nachweis für Krankheiten durch lange Arbeitstage
  • Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas plant Reform des Arbeitszeitgesetzes im Juni
  • Mögliche Höchstarbeitszeit von 13 Stunden, Wochenarbeitszeit soll 40 Stunden nicht überschreiten
  • Piel lehnt Änderungen ab, verweist auf Gesundheitsschutz der Beschäftigten
  • Guido Zeitler (NGG) warnt vor Rückschritt und verweist auf arbeitsmedizinische Studien
  • Arbeitszeitgesetz als Schutz vor übermäßigen Anforderungen der Chefs
  • Arbeitgeber streben mehr Flexibilität an, was die Belastungsgrenzen ignoriert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gesundheitliche Schäden für Beschäftigte
  • Zunahme von Krankheiten
  • Belastung des Gesundheitssystems
  • Negative Auswirkungen auf die Wirtschaft
  • Einseitige Belastung der Arbeitnehmer
  • Rückschritt in der Arbeitnehmerschutzgesetzgebung
  • Verletzung der Belastbarkeitsgrenzen der Beschäftigten
  • Willkürliche Einsatzmöglichkeiten der Arbeitgeber

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel warnt, dass jede Lockerung der Arbeitszeitregeln einseitig die Arbeitnehmer belasten würde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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