Arbeitszeitreform im Fokus der Politik
Berlin () – Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) schlägt vor, die Arbeitszeit zunächst nur für bestimmte Berufe auszuweiten. „Wenn man zu große Sorgen um den Arbeitsschutz hat, könnte man in einem ersten Schritt die gesetzliche Anpassung auf Beschäftigte konzentrieren, wo keine Gesundheitsrisiken drohen: die Bürobeschäftigten“, sagte der IW-Arbeitsmarktexperte Oliver Stettes den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
Generell warb der Leiter des Bereichs Arbeitswelt und Tarifpolitik am IW dafür, die Regelungen zur täglichen Arbeitszeit zu reformieren. Eine Flexibilisierung der täglichen Höchstarbeitszeit könne Beschäftigten und Unternehmen helfen, private Wünsche und Anforderungen mit betrieblichen Notwendigkeiten besser auszubalancieren, behauptete Stettes.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will im Juni einen Vorschlag zur Reform des Arbeitszeitgesetzes vorlegen. Aktuell gilt eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden, die in bestimmten Fällen auf zehn Stunden verlängert werden kann. Die Reform könnte zu einer Höchstarbeitszeit von 13 Stunden am Tag führen, wobei eine Wochenarbeitszeit von 40 Stunden nicht überschritten werden soll.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Oliver Stettes, Bärbel Bas
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Funke-Mediengruppe, Bärbel Bas, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Institut der deutschen Wirtschaft schlägt vor, die Arbeitszeit für bestimmte Berufe, insbesondere Bürotätigkeiten, zu flexibilisieren, um private und betriebliche Anforderungen besser auszugleichen, während die Bundesarbeitsministerin eine Reform des Arbeitszeitgesetzes plant.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschlag zur Ausweitung der Arbeitszeit nur für bestimmte Berufe
- Bedenken bezüglich des Arbeitsschutzes
- Fokussierung auf Bürobeschäftigte ohne Gesundheitsrisiken
- Aufruf zur Reform der Regelungen zur täglichen Arbeitszeit
- Notwendigkeit zur Flexibilisierung der Höchstarbeitszeit
- Balance zwischen privaten Wünschen und betrieblichen Anforderungen
- Ankündigung eines Reformvorschlags durch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas
- Aktuelle Höchstarbeitszeit beträgt acht Stunden, bis zehn Stunden verlängerbar
- Möglichkeit einer Erhöhung auf 13 Stunden bei maximal 40 Stunden pro Woche
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- IW schlägt Arbeitszeitausweitung für bestimmte Berufe vor
- Fokussierung auf Bürobeschäftigte ohne Gesundheitsrisiken
- Oliver Stettes wirbt für Reform der Regelungen zur täglichen Arbeitszeit
- Flexibilisierung soll private und betriebliche Anforderungen besser ausbalancieren
- Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas plant Vorschlag zur Reform des Arbeitszeitgesetzes im Juni
- Aktuelle Höchstarbeitszeit von 8 Stunden, Verlängerung auf 10 Stunden möglich
- Geplante Reform könnte Höchstarbeitszeit auf 13 Stunden pro Tag erhöhen, Wochenarbeitszeit bleibt bei 40 Stunden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Arbeitszeit könnte für bestimmte Berufe ausgeweitet werden
- Fokussierung auf Berufe ohne Gesundheitsrisiken
- Reform der Regelungen zur täglichen Arbeitszeit
- Flexibilisierung der täglichen Höchstarbeitszeit
- Bessere Balance zwischen privaten Wünschen und betrieblichen Notwendigkeiten
- Vorschlag zur Reform des Arbeitszeitgesetzes
- Mögliche Erhöhung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 13 Stunden
- Begrenzung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Oliver Stettes, der IW-Arbeitsmarktexperte, schlägt vor, die Arbeitszeit zunächst nur für bestimmte Berufe auszuweiten, wobei er insbesondere Bürobeschäftigte erwähnt.
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