Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa
Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) betont bei der Auswahl einer Software zur Datenanalyse für die deutschen Sicherheitsbehörden auch europäische Interessen. „Welches Produkt am Schluss zum Einsatz kommt, ist aus heutiger Sicht offen“, sagte Dobrindt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Allerdings haben wir ein großes Interesse daran, technologische Souveränität in Europa zu erreichen.“ Das sei Teil des Auswahlprozesses.
In Deutschland gibt es eine anhaltende Diskussion darüber, ob die hiesigen Behörden zur Analyse großer Datenmengen auch Software des US-Unternehmens Palantir einsetzen sollten. Das Unternehmen steht unter anderem wegen seiner Nähe zur Regierung von US-Präsident Donald Trump in der Kritik. Dobrindt sagte, er führe keine Debatte über einzelne Unternehmen oder deren Produkte. Seine Aufgabe sei es, dafür zu sorgen, dass Sicherheit durch moderne Datenanalysen geschaffen werde, die den Sicherheitsapparat entlasteten und zu schnelleren und besseren Ergebnissen führten, um gegen Bedrohungen vorzugehen.
Der Innenminister wollte Berichte nicht bestätigen, nach denen das Bundesamt für Verfassungsschutz sich gegen Palantir entschieden hat und künftig die Software ArgonOS der französischen Firma ChapsVision einsetzt. „Es ist der Wesenskern der Nachrichtendienste, dass sie geheim arbeiten. Also kann ich dazu nichts sagen“, sagte Dobrindt. „Wir schaffen die Rechtsgrundlage dafür, dass wir große Datenmengen automatisiert analysieren können. Dafür brauchen wir entsprechende Softwareprogramme und Künstliche Intelligenz“, fügte der CSU-Politiker hinzu. „Aber wir gehen dabei technologieoffen vor.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Dobrindt am 21.05.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt, CSU, Funke-Mediengruppe, US-Unternehmen Palantir, US-Regierung, Donald Trump, Bundesamt für Verfassungsschutz, ArgonOS, ChapsVision
Wann ist das Ereignis passiert?
21.05.2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betont die Berücksichtigung europäischer Interessen bei der Auswahl von Software zur Datenanalyse für Sicherheitsbehörden und kündigt an, dass technologische Souveränität im Fokus steht, ohne sich konkret zu Produkten oder Unternehmen zu äußern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Diskussion um Softwareauswahl für Datenanalyse in Sicherheitsbehörden
- Interesse an technologischer Souveränität in Europa
- Bedenken gegenüber US-Software, insbesondere Palantir
- Kritik an Verbindung von Palantir zur US-Regierung
- Geheime Arbeitsweise der Nachrichtendienste
- Notwendigkeit zur automatisierten Analyse großer Datenmengen
- Streben nach modernen Lösungen zur Sicherheitsverbesserung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Alexander Dobrindt betont europäische Interessen bei der Softwareauswahl
- Offene Entscheidung über das zu verwendende Produkt
- Diskussion in Deutschland über den Einsatz von Palantir-Software
- Kritiken wegen der Nähe von Palantir zur US-Regierung
- Dobrindt führt keine Debatte über spezifische Unternehmen oder Produkte
- Ziel ist, Sicherheit durch moderne Datenanalysen zu erhöhen
- Berichte über Ablehnung von Palantir durch das Bundesamt für Verfassungsschutz nicht bestätigt
- Betonung auf geheimer Arbeitsweise der Nachrichtendienste
- Schaffung einer Rechtsgrundlage für automatisierte Datenanalysen
- Technologieoffener Ansatz in der Softwareauswahl
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Technologische Souveränität in Europa anstreben
- Moderne Datenanalysen zur Entlastung des Sicherheitsapparats
- Schnellere und bessere Ergebnisse im Umgang mit Bedrohungen
- Rechtsgrundlage für automatisierte Datenanalysen schaffen
- Einsatz von Softwareprogrammen und Künstlicher Intelligenz
- Technologieoffene Vorgehensweise bei der Auswahl der Software
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert, in der er betont, dass technologische Souveränität in Europa ein großes Interesse sei und der Auswahlprozess für Software offen bleibt.
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026

