Digitalisierung der Sozialverwaltung in Berlin
Berlin () – Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) kündigen die Schaffung eines „digitalen Sozialportals“ an.
Geplant sei „ein einheitlicher Zugang zur Sozialverwaltung für Bürgerinnen und Bürger – unabhängig davon, welche Behörde am Ende zuständig ist“, schreiben die beiden Bundesminister in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online.
„Leistungen sollen künftig einfach von zu Hause beantragt werden können“, schreiben sie und weiter: „Der Stand eines Antrags soll jederzeit einsehbar sein. Ohne Papierformulare. Ohne Postwege. Ohne unnötige Termine vor Ort. (…) Ein digitaler Workflow macht aus vielen einzelnen Behördenschritten heute zukünftig ein schnelles bürgerfreundliches Verfahren.“
Dafür müssten die Verwaltungssysteme modernisiert und miteinander verbunden werden. So sollen sie etwa an das bundesweite Datenaustauschsystem NOOTS angeschlossen werden. Ebenfalls eine wichtige Rolle soll das EUDI-Wallet, „die digitale Brieftasche auf dem Smartphone“, spielen. Künstliche Intelligenz solle zudem die Verwaltung entlasten.
Es gehe jedoch nicht darum, persönliche Beratung zu ersetzen. „Entscheidungen über Leistungen bleiben in menschlicher Hand“, schreiben Bas und Wildberger. Die Minister kündigen an: „Jetzt beginnt die Umsetzung.“ Ein Expertengremium unter der gemeinsamen Leitung beider Ministerien nimmt an diesem Mittwoch die Arbeit auf. „Wir werden den Sozialstaat nicht von heute auf morgen neu bauen“, so Bas und Wildberger. „Aber wir können ihn Schritt für Schritt einfacher, schneller und wirksamer machen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karsten Wildberger und Bärbel Bas (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bärbel Bas, Karsten Wildberger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bärbel Bas, SPD, Karsten Wildberger, CDU, T-Online, NOOTS, EUDI-Wallet.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Arbeitsministerin Bärbel Bas und der Digitalminister Karsten Wildberger kündigen die Schaffung eines digitalen Sozialportals an, das Bürgern einen vereinfachten, papierlosen Zugang zu Sozialleistungen ermöglichen soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Digitalisierung der Verwaltung
- Bedarf an vereinfachtem Zugang zu sozialen Leistungen
- Möglichkeit zur Beantragung von zuhause
- Modernisierung der Verwaltungssysteme
- Verknüpfung mit bestehenden Datenaustauschsystemen
- Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Entlastung
- Verbesserung der Bürgerfreundlichkeit der Verfahren
- Notwendigkeit zur persönlichen Beratung bleibt erhalten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schaffung eines digitalen Sozialportals
- Einheitlicher Zugang zur Sozialverwaltung
- Einfache Beantragung von Leistungen von zu Hause
- Jederzeit einsehbarer Antragsstand
- Wegfall von Papierformularen und Postwegen
- Wegfall unnötiger Termine vor Ort
- Schnelleres, bürgerfreundliches Verfahren
- Notwendige Modernisierung und Verbindung der Verwaltungssysteme
- Anbindung an das bundesweite Datenaustauschsystem NOOTS
- Implementierung des EUDI-Wallet
- Entlastung der Verwaltung durch künstliche Intelligenz
- Fortbestehen persönlicher Beratung durch Menschen
- Aufbau eines Expertengremiums zur Umsetzung
- Schrittweise Verbesserung des Sozialstaats
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der beiden Bundesminister zitiert. Sie kündigen die Schaffung eines "digitalen Sozialportals" an und betonen, dass "Leistungen künftig einfach von zu Hause beantragt werden können".
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