SPD-Politiker fordern eine Billion Euro Privatkapital für KI

SPD-Politiker fordern eine Billion Euro Privatkapital für KI

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Investitionen in Künstliche Intelligenz in Berlin

Berlin () – SPD-Digitalpolitiker wollen eine Billion Euro privates Kapital für Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) mobilisieren. Das geht aus einem Strategiepapier der Bundestagsabgeordneten Johannes Schätzl und Matthias Mieves hervor, über das das „Handelsblatt“ berichtet.

„Europas Antwort auf die KI-Dominanz der USA und Chinas darf nicht Gigantomanie mit Steuergeld sein“, schreiben die Politiker. Öffentliche Haushalte könnten die nötigen Investitionen nicht allein stemmen. „Unser Anspruch muss sein, eine Billion Euro privates Kapital für Zukunftsinvestitionen zu mobilisieren.“

Hintergrund sind wachsende Sorgen vor neuen KI-Modellen wie „Mythos“ des US-Unternehmens Anthropic, das Cyberangriffe erleichtern könnte. Für die SPD-Politiker ist das nicht nur ein technologisches, sondern zunehmend auch ein geopolitisches Risiko. „Damit wird Rechenleistung zur Sicherheitsfrage“, schreiben Schätzl und Mieves. Um sich gegen Risiken abzusichern, müsse Europa investieren. Der Staat solle dabei nicht der Hauptfinanzierer werden, sondern privates Kapital in strategische Infrastruktur lenken.

Wer Zugang zu leistungsfähigen Modellen und Infrastruktur habe, könne schneller reagieren, Schwachstellen schließen und kritische Systeme schützen, argumentieren die beiden Digitalpolitiker. Sie fordern, Kapital von Versicherungen, Pensionskassen und institutionellen Anlegern stärker in Zukunftstechnologien zu lenken – etwa in KI-Rechenleistung, Start-ups, Scale-ups sowie europäische Technologieanbieter.

Als Investitionsanreize schlagen die Politiker staatliche Abnahmegarantien für bestimmte KI-Rechenleistungen vor. Das solle Investitionen kalkulierbarer machen. „Der Staat schafft verlässliche Nachfrage und setzt Bedingungen bei Sicherheit, Datenschutz, Energieeffizienz, Preis, Standort und guten Arbeitsbedingungen“, heißt es in dem SPD-Papier. Das sei besser als „blanke Subventionen“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Johannes Schätzl (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Johannes Schätzl, Matthias Mieves

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Bundeszagabgeordnete, Johannes Schätzl, Matthias Mieves, Handelsblatt, Anthropic, Versicherungen, Pensionskassen, institutionelle Anleger, KI-Rechenleistung, Start-ups, Scale-ups

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

SPD-Digitalpolitiker fordern, eine Billion Euro privates Kapital für Investitionen in Künstliche Intelligenz zu mobilisieren, um Europa gegen die KI-Dominanz der USA und Chinas abzusichern, während der Staat Anreize durch Abnahmegarantien bieten soll.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Wachsende Sorgen vor neuen KI-Modellen
  • Risiko durch potenzielle Cyberangriffe
  • Geopolitische Herausforderungen durch KI-Dominanz der USA und Chinas
  • Notwendigkeit von Investitionen in Sicherheitsinfrastruktur
  • Forderung nach Mobilisierung privaten Kapitals
  • Unzureichende öffentliche Haushalte für nötige Investitionen
  • Bedarf an leistungsfähigen Modellen und Infrastruktur
  • Anreize für Investitionen in Zukunftstechnologien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mobilisierung von privatem Kapital für KI-Investitionen
  • Verringerung der Abhängigkeit von staatlicher Finanzierung
  • Förderung europäischer Technologieanbieter
  • Sicherstellung von Rechenleistung als Sicherheitsfrage
  • Verbesserung der Reaktionsfähigkeit auf Cyberangriffe
  • Unterstützung von Start-ups und Scale-ups im Technologiebereich
  • Schaffung verlässlicher Nachfrage durch staatliche Abnahmegarantien
  • Bedingungen für Sicherheit, Datenschutz, Energieeffizienz und Arbeitsbedingungen
  • Erhöhung der Attraktivität von Investitionen in KI-Rechenleistungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der SPD-Digitalpolitiker Johannes Schätzl und Matthias Mieves zitiert, in der sie betonen, dass Europa private Investitionen in Höhe von einer Billion Euro für KI mobilisieren muss, da öffentliche Haushalte dies nicht allein stemmen können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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