Politik Berlin: Risiken durch neue KI-Technologie
Berlin () – Die Bundesregierung fürchtet, dass eine neue Künstliche Intelligenz (KI) aus den USA die Risiken für folgenschwere Cyberattacken drastisch erhöht. „Mythos“, ein neues Produkt der US-Firma Anthropic, soll in bisher ungekanntem Ausmaß Sicherheitslücken aufspüren und potenziell auch ausnutzen können.
Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf „Regierungskreise“ meldet, hat sich nun der Nationale Sicherheitsrat mit dem Modell und den möglichen Folgen seiner Verbreitung beschäftigt. Das Gremium, das sicherheitspolitische Entscheidungen der Bundesregierung koordinieren soll, tagt geheim. Offiziell will sich die Bundesregierung deshalb nicht äußern.
Auch das Bundeskriminalamt (BKA) sieht in den neuen Anwendungen erhebliche Risiken. Carsten Meywirth, Direktor beim BKA und Leiter der Abteilung Cybercrime, sagte dem „Handelsblatt“: „Es ist zunächst eine gute Entwicklung, wenn Schwachstellen schneller gefunden und geschlossen werden können.“ Gleichzeitig zeige die Erfahrung, dass sich cyberkriminelle Vorgehensweisen und Angriffsvektoren sehr schnell an den Stand der Technik anpassen. Mit Angriffsvektoren sind dabei konkrete Wege gemeint, über die Hacker Systeme angreifen – etwa über Sicherheitslücken in Software oder manipulierte E-Mails. Meywirth betonte, diese Dynamik lasse sich nicht einseitig aufhalten.
Die Bundesregierung will nun Gespräche mit dem US-Unternehmen führen. „Die Bundesregierung steht gegenwärtig mit dem Hersteller Anthropic im Austausch“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums dem „Handelsblatt“. Zur Frage, ob „Mythos“ zur Entwicklung gefährlicher Cyberwaffen beitragen könnte, äußerte sich der Sprecher zurückhaltend. „Wir bitten um Verständnis, dass das Innenministerium aktuell zu möglichen Implikationen keine Aussagen trifft.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Carsten Meywirth.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Anthropic, Nationaler Sicherheitsrat, Bundeskriminalamt (BKA)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin, USA
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung befürchtet, dass die neue KI "Mythos" des US-Unternehmens Anthropic das Risiko schwerwiegender Cyberattacken erhöht, da sie Sicherheitslücken schneller identifizieren und möglicherweise ausnutzen kann, und hat daher den Nationalen Sicherheitsrat sowie das Bundeskriminalamt in die Diskussion um die damit verbundenen Risiken einbezogen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Einführung eines neuen KI-Produkts namens "Mythos" durch die US-Firma Anthropic
- Möglichkeit, Sicherheitslücken schneller zu identifizieren und auszunutzen
- Besorgnis der Bundesregierung über erhöhte Risiken für Cyberattacken
- Geheimtagung des Nationalen Sicherheitsrats zur Bewertung der Situation
- Einschätzung des Bundeskriminalamts über erhebliche Risiken, gemischte Ansichten
- Notwendigkeit für Gespräche zwischen der Bundesregierung und Anthropic
- Ungewissheit über potenzielle Auswirkungen auf Cyberwaffen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesregierung fürchtet erhöhte Risiken durch neue KI "Mythos" aus den USA
- Nationaler Sicherheitsrat befasst sich geheim mit den möglichen Folgen
- BKA sieht erhebliche Risiken, betont aber auch Nutzen in der Schwachstellensuche
- Cyberkriminelle passen sich schnell an neue Technologien an
- Bundesregierung plant Gespräche mit Hersteller Anthropic
- Innenministerium äußert sich zurückhaltend zu möglichen Implikationen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhte Risiken für folgenschwere Cyberattacken
- Sicherheitslücken werden schneller aufgespürt
- Anpassung cyberkrimineller Vorgehensweisen an neue Technologien
- Dynamik von Angriffsvektoren ist schwer zu stoppen
- Gespräche mit Hersteller zur Risikobewertung
- Unklarheit über potenzielle Entwicklung gefährlicher Cyberwaffen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Carsten Meywirth, Direktor beim BKA, der sagt: "Es ist zunächst eine gute Entwicklung, wenn Schwachstellen schneller gefunden und geschlossen werden können."
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