Gesellschaft: Forderung nach Gegenleistungen in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert mehr Druck auf Bürgergeldempfänger. Es gebe zu viele Fälle, in denen Leistungen bezogen würden, ohne dass eine Gegenleistung eingefordert werde, sagte Schulze der „Rheinischen Post“ (Montag).
Das sei unfair gegenüber denen, die es finanzieren – Arbeitnehmern und Unternehmern – und auch gegenüber denjenigen, die trotz schwieriger Lage etwas beitrügen: Alleinerziehende, Aufstocker, Menschen in Umschulung oder Sprachkursen, so der CDU-Politiker.
Der Ministerpräsident weiter: Wer voll erwerbsfähig sei, Montag bis Freitag zu Hause sitze und gar nichts mache, dürfe künftig nicht einfach so weitermachen.
Allein in Sachsen-Anhalt gebe es Tausende offene Stellen und gleichzeitig aber auch viele, die arbeiten könnten und es nicht täten. Als Beispiel nannte er die Erntezeit: „Äpfel werden geerntet, aber die Helfer kommen meist aus Osteuropa.“
Er frage sich: „Warum nutzen wir dieses Potenzial nicht auch bei denen, die derzeit Leistungen beziehen?“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sven Schulze am 08.05.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sven Schulze
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sven Schulze, CDU, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 08.05.2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg
Worum geht es in einem Satz?
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze fordert mehr Druck auf Bürgergeldempfänger, um sicherzustellen, dass diese eine Gegenleistung erbringen, da viele erwerbsfähige Menschen trotz offener Stellen in der Region keine Arbeit suchen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach mehr Druck auf Bürgergeldempfänger
- Mangelnde Gegenleistungen für Sozialleistungen
- Ungleichgewicht zwischen Beitragszahlern und Leistungsempfängern
- Hohe Zahl offener Stellen in Sachsen-Anhalt
- Arbeitsunwilligkeit bei erwerbsfähigen Leistungsempfängern
- Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft
- Abhängigkeit von ausländischen Arbeitskräften
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Artikel beschreibt keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehr Druck auf Bürgergeldempfänger
- Unfairness gegenüber Arbeitnehmern und Unternehmern
- Ungerechtigkeit gegenüber denjenigen, die Beiträge leisten
- Forderung nach einer Gegenleistung für Leistungsbezug
- Nutzung des Potenzials von erwerbsfähigen Leistungsempfängern
- Hinweis auf offene Stellen in Sachsen-Anhalt
- Unterstützung für die Arbeitskräfte in der Erntezeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze zitiert, in der er mehr Druck auf Bürgergeldempfänger fordert und auf die Unfairness gegenüber Arbeitnehmern hinweist.
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