Politik: Stabilität in der Union gefordert
Berlin () – Der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Günter Krings (CDU) hat die Wiederwahl von Jens Spahn (CDU) als Unions-Fraktionschef als Zeichen der Stabilität begrüßt, mahnt aber zugleich an, gegenüber der SPD nun nochmal die Deutlichkeit zu erhöhen.
„Wir sind sicherlich nicht alleine, aber vielleicht in erster Linie für die Stabilität auch dieser Regierung verantwortlich“, sagte er dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag. „Und es gibt einen schönen Satz, den ich auch manchmal im Wahlkreis höre: `Ihr müsst mal da richtig mit der Faust auf den Tisch hauen.`“
Seine Antwort darauf sei stets gewesen, dass davon im Zweifelsfall nicht einmal der Tisch beeindruckt sei, sondern man Ergebnisse liefern müsse. Das mache man nicht, indem man den Gegner öffentlich anzähle. Natürlich gebe es dazu Anlass und es jucke einen auch manchmal, auch ihn, aber meistens schlucke man das runter, weil man ein gutes Ergebnis wolle. „Und dann müssen wir noch in internen Gesprächen, glaube ich, nochmal die Deutlichkeit erhöhen.“ Das wisse nicht nur der Kanzler, sondern „das weiß die Fraktionsführung genauso“.
Die Wiederwahl von Jens Spahn (CDU) zeige, dass die Fraktion sehr viel Wert auf Stabilität lege – nicht, weil sie den Ernst der Lage nicht erkenne, sondern weil sie ihn gerade erkenne und gerade jetzt eine stabile, größte Bundestagsfraktion brauche, so Krings. Angesprochen auf die schlechten Umfragewerte von Jens Spahn sagte Krings, niemanden erfreue es, wenn er als unbeliebt gelte. „Aber abgerechnet wird am Schluss.“
Wichtiger sei ihm, dass man jetzt bei den Projekten vorankomme. Man habe am Anfang, in den ersten Monaten dieser Regierung sehr, sehr viel geliefert. „Und dann ist das Tempo vielleicht ein bisschen langsamer geworden. Da müssen wir jetzt wieder in dieses alte Tempo zurückkehren“, forderte Krings.
Dabei müsse die Fraktionsführung um Jens Spahn auch auf Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) einwirken. „Ein Finanzminister muss wissen, dass sein Amt verlangt, dass man auch sparen kann und auch den Willen hat zum Sparen und vor allem bei konsumtiven Ausgaben. Und da darf auch kein Haus, auch kein SPD-Haus verschont werden.“ Das seien die Dinge, die die Menschen von der Union erwarten und die geliefert werden müssten. Das könne man gerne als Handschrift der Union bezeichnen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Günter Krings (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Günter Krings, Jens Spahn, Lars Klingbeil
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, SPD, Welt
Wann ist das Ereignis passiert?
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Günter Krings (CDU) begrüßt die Wiederwahl von Jens Spahn als Unions-Fraktionschef als Zeichen der Stabilität, fordert jedoch gleichzeitig eine deutlichere Positionierung gegenüber der SPD und ein schnelleres Vorankommen bei den politischen Projekten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wiederwahl von Jens Spahn als Unions-Fraktionschef
- Streben nach Stabilität in der Fraktion
- Schlechte Umfragewerte von Jens Spahn
- Wunsch nach einer Erhöhung der Deutlichkeit gegenüber der SPD
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Günter Krings (CDU) begrüßt Wiederwahl von Jens Spahn (CDU) als Zeichen der Stabilität
- Mahnung, bei der SPD Deutlichkeit zu erhöhen
- Forderung nach Ergebnissen anstelle öffentlicher Auseinandersetzungen
- Krings betont Wichtigkeit interner Gespräche zur Klärung
- Stabilität der größten Bundestagsfraktion als Erfordernis erkannt
- Schlechte Umfragewerte von Jens Spahn sind bedauerlich, aber abschließend zählt das Ergebnis
- Notwendigkeit, das Arbeitstempo der Regierung zu erhöhen
- Aufruf an Fraktionsführung, bei Lars Klingbeil (SPD) auf Sparwillen zu drängen
- Erwartung der Menschen an die Union, im Bereich der budgetären Ausgaben aktiv zu werden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mahnung zur erhöhten Deutlichkeit gegenüber der SPD
- Verantwortung für Stabilität der Regierung
- Forderung nach Ergebnissen statt öffentlichem Zählen des Gegners
- Notwendigkeit interner Gespräche
- Wert auf Stabilität innerhalb der Fraktion
- Wiederherstellung alten Tempos bei Projekten
- Erwartung an Sparwillen des Finanzministers
- Notwendigkeit der Lieferung an die Menschen von der Union
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Günter Krings (CDU) zitiert, in der er die Wiederwahl von Jens Spahn als Zeichen der Stabilität begrüßt und betont, dass man bei den Projekten vorankommen müsse.
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