Bericht: Regierung diskutiert kürzere Lohnfortzahlung für Kranke

Bericht: Regierung diskutiert kürzere Lohnfortzahlung für Kranke

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Politik Berlin: Reformen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Berlin () – Die Spitzen von Union und SPD prüfen einschneidende Maßnahmen für kranke Arbeitnehmer. Das berichtet „Bild“ (Montagausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise.

Demnach hat die Unionsseite in die Gespräche unter anderem die Idee eingespeist, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu reduzieren. So könnte der bisherige Zeitrahmen von sechs Wochen, in denen der Arbeitgeber den Lohn für einen kranken Arbeitnehmer weiter bezahlt, gekürzt werden.

Außerdem gebe es die Überlegung, dass Arbeitgeber nur noch einmal im Jahr Lohnfortzahlung leisten müssen. Das hieße, wenn die Maximallänge erreicht ist, würde bei einem erneuten Krankheitsfall sofort die Krankenkasse mit dem niedrigeren Krankengeld einspringen müssen.

Zudem ist die Wiedereinführung eines sogenannten „Karenztages“ im Gespräch. Die Lohnfortzahlung würde nicht mehr ab dem ersten Tag der Erkrankung beginnen, sondern erst ab dem zweiten. Das würde Unternehmen finanziell entlasten – zu Lasten der Arbeitnehmer.

In Regierungskreisen wird laut „Bild“ darauf hingewiesen, dass „am Ende nur gilt, was insgesamt geeint wurde“. Beide Koalitionspartner würden die Krankheitstage gerne nach unten drücken, hieß es.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Patient mit Infusionsständer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, Bild

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Union und SPD erwägen drastische Veränderungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, darunter eine Verkürzung der bisherigen Frist und die Einführung eines Karenztages, um Unternehmen finanziell zu entlasten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion über Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Idee der Reduzierung der Bezugsdauer der Lohnfortzahlung
  • Vorschlag, Lohnfortzahlung auf einmal jährlich zu beschränken
  • Möglichkeit der Wiedereinführung eines "Karenztages"
  • Ziel der finanziellen Entlastung für Unternehmen
  • Koalitionsgespräche zwischen Union und SPD

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Union und SPD prüfen Maßnahmen für kranke Arbeitnehmer
  • Unionsseite schlägt Reduzierung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vor
  • Kürzung des Zeitrahmens von 6 Wochen für Arbeitgeber
  • Überlegung, dass Arbeitgeber nur einmal jährlich Lohnfortzahlung leisten müssen
  • Einführung eines "Karenztages", Lohnfortzahlung ab dem zweiten Krankheitstag
  • Ziel der Maßnahmen ist finanzielle Entlastung für Unternehmen
  • In Regierungskreisen Hinweis auf Einheitlichkeit der Beschlüsse

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Reduzierung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Kürzung des Zeitrahmens für Lohnfortzahlung
  • Arbeitgeber müssen nur einmal jährlich Lohnfortzahlung leisten
  • Sofortiger Übergang zur Krankenkasse bei erneutem Krankheitsfall
  • Wiedereinführung eines "Karenztages"
  • Finanzielle Entlastung für Unternehmen zu Lasten der Arbeitnehmer
  • Ziel, Krankheitstage zu reduzieren

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme aus Regierungskreisen zitiert, die darauf hinweist, dass "am Ende nur gilt, was insgesamt geeint wurde".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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