Umfrage zur Unzufriedenheit mit der Regierung in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die schwarz-rote Bundesregierung sind bei den Deutschen so unbeliebt wie nie seit dem Amtsantritt im Mai vergangenen Jahres.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ sind 70 Prozent der Wahlberechtigten mit der Arbeit von Merz unzufrieden, mehr als jemals zuvor. Nur 21 Prozent sind zufrieden.
Unzufrieden mit der schwarz-roten Koalition sind sogar 73 Prozent der Befragten, zufrieden nur 20 Prozent. Auch das sind Rekordwerte. Sogar 69 Prozent der SPD-Wähler und 56 Prozent der Unions-Anhänger sind mit der Arbeit der Koalition unzufrieden. Und nur 28 Prozent der SPD-Wähler und 49 Prozent der CDU/CSU-Anhänger sind mit Kanzler Merz zufrieden.
Besonders schlecht kommt die Politik des Kanzlers im Osten an: Dort sind nur 12 Prozent mit seiner Arbeit einverstanden, 80 Prozent sind unzufrieden. „Selbst die Wähler der Regierungsparteien sind mehrheitlich unzufrieden mit der Bundesregierung. Und selbst der Bundeskanzler überzeugt nur noch jeden zweiten Unionswähler“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert der „Bild am Sonntag“. „Es ist unwahrscheinlich, dass es dem Kanzler und der Koalition gelingt, diesen Trend grundsätzlich zu drehen.“
Im sogenannten „Sonntagstrend“, den Insa jede Woche für die „Bild am Sonntag“ erhebt, bleibt die AfD mit unverändert 26 Prozent stärkste Kraft, knapp vor CDU/CSU mit 25 Prozent (ebenfalls keine Veränderung zur Vorwoche). Um einen Punkt zulegen können die SPD auf 14 Prozent und die Grünen auf 13 Prozent. Linke (10 Prozent) und sonstige Parteien (5 Prozent) verlieren jeweils einen Punkt. Unverändert bleiben die Werte für FDP (3 Prozent) und BSW (4 Prozent).
1.205 Personen wurden vom 7. bis 10. April befragt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz und Lars Klingbeil (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Hermann Binkert
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: CDU, SPD, AfD, CSU, Grüne, Linke, FDP, BSW.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand vom 7. bis 10. April statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Ereignisse finden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz und die schwarz-rote Bundesregierung sind laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa mit Rekordwerten von Unzufriedenheit unter den Wählern konfrontiert, wobei 70 Prozent mit Merz' Arbeit unzufrieden sind und nur 21 Prozent Zustimmung erhalten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unzufriedenheit mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz
- Negative Umfragewerte der schwarz-roten Bundesregierung
- Hohe Unzufriedenheit unter den Wählern, einschließlich SPD und CDU/CSU-Anhänger
- Besondere Ablehnung im Osten Deutschlands
- Stagnation der politischen Unterstützungswerte im Sonntagstrend
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- 70 Prozent der Wahlberechtigten unzufrieden mit der Arbeit von Kanzler Merz
- 73 Prozent unzufrieden mit der schwarz-roten Koalition
- Rekordwerte der Unzufriedenheit festgestellt
- Nur 21 Prozent zufrieden mit Merz
- 69 Prozent der SPD-Wähler unzufrieden
- 56 Prozent der Unions-Anhänger unzufrieden
- Im Osten nur 12 Prozent Zustimmung zu Merz, 80 Prozent Unzufriedenheit
- Insa-Chef äußert sich skeptisch über Trendwende
- AfD bleibt mit 26 Prozent stärkste Kraft
- CDU/CSU mit 25 Prozent, SPD mit 14 Prozent und Grüne mit 13 Prozent zulegen
- 1.205 Personen befragt vom 7. bis 10. April
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Hohe Unzufriedenheit mit der Arbeit von Kanzler Merz
- Rekordwerte der Unzufriedenheit mit der schwarz-roten Koalition
- Geringe Zufriedenheitsquote bei SPD- und Unions-Wählern
- Besondere Unzufriedenheit im Osten Deutschlands
- Schwierigkeiten für Kanzler und Koalition, den Trend zu drehen
- AfD bleibt stärkste Kraft im Sonntagstrend
- Stagnation der CDU/CSU
- Geringe Zustimmung zu den Grünen und SPD
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Insa-Chef Hermann Binkert äußert sich zur Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und stellt fest, dass es unwahrscheinlich sei, dass der Kanzler und die Koalition ihren Trend ändern können.
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