Wirtschaftsministerium klar gegen staatliche Gas-Reserve

Wirtschaftsministerium klar gegen staatliche Gas-Reserve

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Wirtschaftspolitik in Berlin: Gasreserve-Debatte

Berlin () – Das Bundeswirtschaftsministerium positioniert sich mittlerweile relativ klar gegen den Aufbau einer möglichen staatlichen Gas-Reserve. Laut einem internen Papier aus dem BMWE, das der vorliegt, sehen die Beamten im Ministerium in einer solchen Maßnahme nur Nachteile.

Eine Gasspeicherbefüllung durch „Trading Hub Europe“ sende „falsche Marktsignale“, die Verantwortung für eine Befüllung liege „grundsätzlich beim Markt“, heißt es in dem Dokument, das am Ostersamstag zuletzt bearbeitet wurde.

Außerdem sei ausreichend Gas verfügbar, ebenso wie genügend Zeit zur Befüllung bis zum Winter. 65 Prozent der Speicher seien zudem schon gebucht, im Vorjahr seien es zu diesem Zeitpunkt nur 52 Prozent gewesen. Und außerdem seien die Preise weiter sehr volatil, die ökonomischen Anreize verbesserten sich. Der Sommer-Winter-Spread schwanke und habe sich mittlerweile verbessert.

In dem internen Papier mit der Überschrift „Iran-Krise: Alternative Szenarien möglicher gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen auf den Euroraum und auf Deutschland“ werden durch das Ministerium verschiedene mögliche Maßnahmen diskutiert und Pro- und Contra-Argumente aufgeführt.

Zuletzt hatten unter anderem die Betreiber deutscher Gasspeicher eine Debatte zur Sicherung der Speicherbefüllung gefordert. „Sollte der Staat den Aufbau einer strategischen Reserve als ein Instrument ins Auge fassen, empfehlen wir eine Dimensionierung von rund 78 TWh“, hatte der Chef der „Initiative Energien Speichern“ (Ines), Sebastian Heinermann Mitte März gesagt. Mit einer solchen staatlichen Reserve könnten „exogene Schocks – wie zum Beispiel ein Ausfall norwegischer Importpipelines – über 90 Tage ausgeglichen werden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die im Artikel genannten vollständigen Namen von Personen sind: Sebastian Heinermann.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswirtschaftsministerium, BMWE, Trading Hub Europe, Initiative Energien Speichern (Ines)

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum für das beschriebene Ereignis ist: Ostersamstag (genauer Tag nicht erwähnt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundeswirtschaftsministerium lehnt den Aufbau einer staatlichen Gas-Reserve ab, da es in einer solchen Maßnahme nur Nachteile sieht und der Markt für die Speicherbefüllung verantwortlich ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Interne Diskussion im Bundeswirtschaftsministerium
  • Abwägung von Vor- und Nachteilen einer staatlichen Gas-Reserve
  • Wahrnehmung von Marktverantwortung
  • Verfügbarkeit von ausreichend Gas
  • Hoher Buchungsstand der Gasspeicher im Vergleich zum Vorjahr
  • Volatile Preise und verbesserte ökonomische Anreize
  • Diskussion über Speicherbefüllung durch Betreiber deutscher Gasspeicher
  • Anregung zur Dimensionierung einer strategischen Reserve

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundeswirtschaftsministerium positioniert sich gegen staatliche Gas-Reserve
  • Internes Papier nennt Nachteile einer solchen Maßnahme
  • Gasspeicherbefüllung durch "Trading Hub Europe" sendet falsche Marktsignale
  • Verantwortung für Befüllung liegt grundsätzlich beim Markt
  • Ausreichend Gas und Zeit zur Befüllung bis Winter vorhanden
  • 65 Prozent der Speicher sind bereits gebucht
  • Vorjahr waren es nur 52 Prozent zur selben Zeit
  • Preise weiterhin volatil, äußere Anreize verbessern sich
  • Internes Papier diskutiert verschiedene Maßnahmen und deren Pro- und Contra-Argumente
  • Betreiber deutscher Gasspeicher fordern Debatte zur Sicherung der Speicherbefüllung
  • Empfehlung für staatliche Reserve: Dimensionierung von rund 78 TWh
  • Reserve könnte exogene Schocks über 90 Tage ausgleichen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Klare Positionierung des Bundeswirtschaftsministeriums gegen staatliche Gas-Reserve
  • Wahrnehmung von Nachteilen bei der Gasspeicherbefüllung durch "Trading Hub Europe"
  • Verantwortung für Befüllung liegt beim Markt
  • Ausreichende Gasverfügbarkeit vor dem Winter
  • Hoher Buchungsstand der Gasspeicher (65 Prozent)
  • Volatile Preise und verbesserte ökonomische Anreize
  • Diskussion um mögliche Maßnahmen im Ministerium
  • Forderung nach staatlicher Reserve zur Sicherung der Speicherbefüllung
  • Empfehlung zur Dimensionierung einer strategischen Reserve (78 TWh)

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Sebastian Heinermann, der Chef der "Initiative Energien Speichern", empfiehlt eine Dimensionierung der staatlichen Reserve von rund 78 TWh, um exogene Schocks auszugleichen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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