Bildungspolitik in Sachsen unter Druck
Berlin () – Vor der Bildungsministerkonferenz am Donnerstag hat die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, vor einem Ende der Verbeamtung von Lehrern gewarnt.
Der Vorstoß des sächsischen Kultusministers Conrad Clemens (CDU), Lehrkräfte nicht mehr als Beamte einzustellen, ziele darauf ab, „Beschäftigtengruppen gegeneinander auszuspielen und die Lehrkräftezimmer zu spalten“, sagte Finnern der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Diese Debatte wird auf dem Rücken der Lehrkräfte ausgetragen. Sie schürt Ängste und Unsicherheit.“
„Mit Blick auf den dramatischen Lehrkräftemangel in Deutschland kommt diese Initiative völlig zur Unzeit“, so die GEW-Vorsitzende weiter. „Sie ist das falsche Signal an junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen oder gerade auf Lehramt studieren.“ Die Verbeamtung von Lehrkräften sei „ein wichtiges Attraktivitätskriterium für den Beruf“.
Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) hatte sich zuvor für weniger Verbeamtungen bei Lehrern ausgesprochen. „Der Beamtenstatus für Lehrer ist aus der Zeit gefallen“, sagte er der „Rheinischen Post“. Bei der Bildungsministerkonferenz in dieser Woche wolle er daher „vorschlagen, dass wir ab 2030 gemeinsam keine Lehrkräfte mehr verbeamten“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Maike Finnern, Conrad Clemens
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
GEW, Maike Finnern, Conrad Clemens, CDU, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Sachsen
Worum geht es in einem Satz?
Maike Finnern, die Vorsitzende der GEW, warnt vor den negativen Auswirkungen eines Vorschlags des sächsischen Kultusministers, Lehrkräfte nicht mehr zu verbeamten, da dies Ängste schürt und den bereits bestehenden Lehrkräftemangel verschärfen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorstoß des sächsischen Kultusministers Conrad Clemens
- Forderung nach weniger Verbeamtungen für Lehrer
- Argumentation, dass der Beamtenstatus für Lehrer veraltet sei
- Drama des Lehrkräftemangels in Deutschland
- Bedeutung der Verbeamtung für die Attraktivität des Lehrerberufs
- Bedenken über Spaltung und Unsicherheit unter Lehrkräften
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Maike Finnern, Vorsitzende der GEW, warnt vor Ende der Verbeamtung von Lehrern
- Clemens' Vorstoß wird als Versuch gesehen, Lehrkräfte gegeneinander auszuspielen
- Finnern betont, dass die Debatte Ängste und Unsicherheit schürt
- Warnung vor falschem Signal an angehende Lehrkräfte und Studierende
- Verbeamtung als wichtiges Attraktivitätskriterium für den Lehrerberuf erkannt
- Clemens fordert weniger Verbeamtungen und bezeichnet Beamtenstatus als veraltet
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Spaltung der Lehrkräftezimmer
- Schüren von Ängsten und Unsicherheiten
- Negative Auswirkung auf den Lehrkräftemangel
- Falsches Signal an angehende Lehrkräfte
- Verlust eines wichtigen Attraktivitätskriteriums für den Beruf
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, zitiert, die vor einem Ende der Verbeamtung von Lehrern warnt.
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