Wirtschaft Berlin: Flexibilisierung des Kündigungsschutzes
Berlin () – Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Start-up-Verbands plädiert für eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen.
„Die Kosten für Fehler sind zu hoch in diesem Land“, sagte Verena Pausder der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Wenn beispielsweise Start-up-Gründer in der Findungsphase die falsche hochqualifizierte Person einstellten, die doch nicht ins Unternehmen passe, koste es „sehr viel Geld und Energie“, sich wieder zu trennen. „Eines der Hauptprobleme deutscher Start-ups ist, dass sie nicht genug atmen können“, so Pausder.
Die Unternehmerin spricht sich indes nicht für eine flächendeckende Abschaffung des Kündigungsschutzes aus, sondern könnte sich auch eine eigene Regelung für junge Unternehmen vorstellen. „Man könnte das zum Beispiel an die Anzahl an Jahren nach der Gründung knüpfen“, sagte Pausder. Es gehe im Start-up-Bereich um Talente, die recht leicht einen neuen Arbeitgeber finden würden. Und auch wenn sie nicht sofort eine neue Beschäftigung fänden, können sie mit dem zuvor bezogenen Gehalt „locker ein paar Monate überbrücken“.
Pausder spricht sich darüber hinaus für eine „klar definierte Abfindungsregel“ aus, die langwierige Verfahren von Kündigungsschutzklagen verhindere. Diese kämen ohnehin nur zu Ergebnissen, die im Grunde schon vorher feststünden. „Das würde nicht nur den Betroffenen und den Unternehmen viel Geld und Aufwand sparen, sondern auch den Gerichten jede Menge Arbeit.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Pausder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutscher Start-up-Verband, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Bundesagentur für Arbeit
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Start-up-Verbands, fordert eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes für höherverdienende Arbeitnehmer in Start-ups, um Fehlbesetzungen effizienter zu handhaben, ohne jedoch eine vollständige Abschaffung des Schutzes anzustreben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Kosten für Fehlentscheidungen bei Einstellungen
- Schwierige finanzielle Situation für Start-ups
- Bedarf an Flexibilität im Kündigungsschutz
- Wunsch nach einer angepassten Regelung für junge Unternehmen
- Hohe Fluktuation und schnelle Verfügbarkeit von Talenten im Arbeitsmarkt
- Langwierige Kündigungsschutzklagen als belastend für Unternehmen und Gerichte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Plädoyer für Flexibilisierung des Kündigungsschutzes
- Hohe Kosten für Fehlentscheidungen bei Einstellungen
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- Abhängigkeit der Regelung von Gründungsjahren
- Talente finden leicht neue Arbeitgeber
- Möglichkeit für kurzfristige finanzielle Überbrückung
- Forderung nach klar definierten Abfindungsregeln
- Einsparungen für Unternehmen, Betroffene und Gerichte hinsichtlich Kosten und Aufwände
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Verena Pausder, die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Start-up-Verbands, plädiert für eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes für Arbeitnehmer mit höheren Einkommen.
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