Wirtschaftspolitische Vorschläge in Berlin
Berlin () – Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdiener.
Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung sollen die Möglichkeit erhalten, im Arbeitsvertrag statt des gesetzlichen Kündigungsschutzes eine vertraglich geregelte Abfindungsoption zu vereinbaren, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Vorstoß richtet sich an den Koalitionsausschuss, der am Mittwoch unter anderem über Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft beraten will.
„Mindestens für Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung sollte es möglich sein, im Arbeitsvertrag anstelle des bisherigen gesetzlichen Kündigungsschutzes eine Abfindungsoption zu vereinbaren“, sagte Steiger. Das würde insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Neueinstellungen erleichtern, weil das Risiko langwieriger Kündigungsschutzverfahren sinke. Im Gegenzug wäre die Höhe einer möglichen Abfindung von Beginn an vertraglich festgelegt.
Betroffen wäre nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Beschäftigten. Die Beitragsbemessungsgrenze legt fest, bis zu welchem Einkommen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung fällig werden. Wer darüber verdient, zahlt auf den darüberhinausgehenden Teil seines Einkommens keine Rentenversicherungsbeiträge mehr. 2026 liegt die Grenze bundesweit bei 8.450 Euro brutto im Monat.
Darüber hinaus drängte der Wirtschaftsrat auf die im Koalitionsvertrag vereinbarte Reform des Arbeitszeitrechts. Statt der täglichen Höchstarbeitszeit sollte sich das Arbeitszeitgesetz stärker an einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit orientieren. „Das schafft mehr Freiheit und Eigenverantwortung – für Arbeitgeber ebenso wie für Arbeitnehmer – und trägt den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt deutlich besser Rechnung“, sagte Steiger.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Wolfgang Steiger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Wirtschaftsrat der CDU, Funke-Mediengruppe, Koalitionsausschuss
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Das beschriebene Ereignis findet oder fand in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdiener, damit diese vertraglich eine Abfindungsoption statt des gesetzlichen Kündigungsschutzes vereinbaren können, um Neueinstellungen in kleinen und mittleren Unternehmen zu erleichtern, während gleichzeitig auch eine Reform des Arbeitszeitrechts angeregt wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung des Wirtschaftsrat der CDU nach Lockerung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdiener
- Diskussion über Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft im Koalitionsausschuss
- Möglichkeit der vertraglichen Vereinbarung einer Abfindungsoption statt gesetzlichem Kündigungsschutz
- Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei Neueinstellungen
- Festlegung der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung
- Drängen auf Reform des Arbeitszeitrechts im Koalitionsvertrag
- Orientierung am wöchentlichen statt täglichen Höchstarbeitszeitgesetz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Lockerung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdiener
- Möglichkeit der vertraglichen Abfindungsoption
- Erleichterung von Neueinstellungen in kleinen und mittleren Unternehmen
- Verminderung des Risikos langwieriger Kündigungsschutzverfahren
- Festlegung der Abfindungshöhe im Arbeitsvertrag
- Reform des Arbeitszeitrechts
- Orientierung an wöchentlicher Höchstarbeitszeit
- Mehr Freiheit und Eigenverantwortung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Generalsekretär Wolfgang Steiger fordert eine Lockerung des Kündigungsschutzes für Spitzenverdiener und erklärt, dass eine vertraglich geregelte Abfindungsoption in Arbeitsverträgen eine Erleichterung für Unternehmen bringen würde.
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