Woidke kritisiert eigene SPD: "Haben Fehler gemacht"

Politik in Brandenburg: Vertrauen der Arbeitnehmerschaft wackelt

Potsdam () – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht mit seiner hart ins Gericht und beklagt einen „Vertrauensverlust in die SPD unter der Arbeitnehmerschaft“. Woidke sagte der „Welt“ (Mittwochausgabe): „Das ist ein Thema, mit dem sich die SPD-Bundesspitze endlich intensiv auseinandersetzen muss. Die arbeitende , die Mitte der Gesellschaft, muss der SPD wieder die Kompetenz zuschreiben, die Probleme im Land lösen zu können.“

Woidke weiter: „Mich hat bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr nicht nur das Gesamtergebnis der SPD geschockt, sondern vor allem, dass nur noch zwölf Prozent der Arbeiter SPD gewählt haben. Und jetzt in waren es noch 4,5 Prozent unter Arbeitnehmern, die für uns gestimmt haben.“ Da müsse man klar sagen: „Ja, wir haben gemacht. Die Arbeitnehmerschaft muss wieder stärker in unseren Fokus rücken.“

Der Ministerpräsident fordert darüber hinaus eine völlige Neuausrichtung der Energiepolitik. Entscheidend sei eine Senkung der Energiekosten. Was die schwarz-rote Koalition dafür bislang getan habe, reiche nicht. „Sind wir doch ehrlich: All das basiert auf Subventionen. Man sollte das Wort ruhig aussprechen. Ich bin froh über die genannten Maßnahmen. Aber damit werden nicht die Kosten gesenkt, sondern die Endpreise künstlich niedrig gehalten. Das ist nicht nachhaltig“, erklärte der Ministerpräsident.

Er fordert: „Wir brauchen dringend Veränderungen im System. Deutschland hat die höchsten Stromkosten europaweit, das kann so nicht bleiben. Ich bin da ganz bei der CDU-Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die klar benannt hat, wie schwer Reformen im Energiesektor sind, weil sich viele an die sprudelnden Einnahmen aufgrund der hohen Preise gewöhnt haben.“ Energieerzeugungsanlagen müssten dort gebaut werden, wo der gebraucht werde. „Und die Anlagen, die heute gebaut werden, müssen nutzbaren Strom produzieren – nicht bloß installierte Leistung“, so Woidke.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dietmar Woidke (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

SPD, Welt, Baden-Württemberg, CDU, Katherina Reiche.

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Potsdam, Baden-Württemberg, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke kritisiert die SPD für einen Vertrauensverlust unter Arbeitnehmern und fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Energiepolitik zur Senkung der hohen Energiekosten in Deutschland.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vertrauensverlust der SPD bei der Arbeitnehmerschaft
  • Niedrige Wahlbeteiligung der Arbeiter für die SPD
  • Schock über das Wahlergebnis der Bundestagswahl
  • Abnehmende Unterstützung der SPD bei Arbeitnehmern in Baden-Württemberg
  • Fehler der SPD in der Ansprache der Arbeitnehmerschaft
  • Hohe Energiekosten in Deutschland
  • Unzureichende Maßnahmen der schwarz-roten Koalition zur Senkung der Energiekosten
  • Notwendigkeit für eine Neuausrichtung der Energiepolitik

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien nicht.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vertrauensverlust in die SPD unter der Arbeitnehmerschaft
  • Geringe Wahlunterstützung der SPD bei Arbeitern
  • Forderung nach intensiver Auseinandersetzung mit den Problemen der arbeitenden Bevölkerung
  • Notwendigkeit zur Neuausrichtung der Energiepolitik
  • Dringender Bedarf an Veränderungen im Energiesystem
  • Höchste Stromkosten in Deutschland
  • Künstlich niedrig gehaltene Endpreise durch Subventionen
  • Bedarf an nutzbaren Stromproduktionsanlagen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dietmar Woidke zitiert, in der er den Vertrauensverlust der SPD unter der Arbeitnehmerschaft beklagt und klare Veränderungen in der Energiepolitik fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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