Psychologie: Herausforderungen bei Motivationsproblemen
Hamburg () – Menschen mit Depressionen oder bipolaren Störungen schätzen den Aufwand für Alltagsaktivitäten oft als zu hoch und den Nutzen als zu gering ein. Das teilte die Universität Hamburg mit, nachdem ein Psychologe eine Metastudie zu dem Thema veröffentlicht hat.
Bei einer Teilgruppe von Menschen mit Störungen aus dem Schizophrenie-Spektrum wirkte das Entscheidungsverhalten hingegen eher sprunghaft und willkürlich.
Für die Studie wertete der Wissenschaftler 68 vorhandene Untersuchungen mit rund 3.700 Teilnehmenden aus. Die Analyse zeigte, dass bei Depressionen und bipolaren Störungen gut gemeinte Aufmunterungen oft nicht wirken oder sogar Druck erzeugen können.
Stattdessen könnten Therapien, die etwa das Trainieren von Vorfreude durch Visualisierungen in den Fokus nehmen, bessere Wirkungen erzielen.
Bei Menschen mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen scheint hingegen eine verringerte kognitive Leistungsfähigkeit der zentrale Mechanismus für die Motivationsprobleme zu sein. Ihnen könnte ein gezieltes Training dieser Fähigkeiten helfen, so der Forscher.
Die Übereinstimmungen zwischen depressiven und bipolaren Störungen deuten darauf hin, dass es dort stärkere Gemeinsamkeiten gibt als bisher angenommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
In dem Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Universität Hamburg
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Eine Metastudie der Universität Hamburg zeigt, dass Menschen mit Depressionen und bipolaren Störungen den Aufwand für Alltagsaktivitäten als zu hoch und den Nutzen als zu gering einschätzen, während bei Schizophrenie-Spektrum-Störungen eine verringerte kognitive Leistungsfähigkeit die Motivationsprobleme erklärt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Menschen mit Depressionen oder bipolaren Störungen empfinden Aufwand für Alltagsaktivitäten als zu hoch
- Nützlichkeit von Aktivitäten wird als zu gering eingeschätzt
- Psychologe führte Metastudie durch
- Auswertung von 68 Studien, etwa 3.700 Teilnehmende
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- Fokus auf Therapien zur Vorfreude und Visualisierung
- Sprunghaftes und willkürliches Entscheidungsverhalten bei Schizophrenie-Spektrum-Störungen
- Verringerte kognitive Leistungsfähigkeit als zentraler Mechanismus für Motivationsprobleme
- Stärkere Gemeinsamkeiten zwischen depressiven und bipolaren Störungen entdeckt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Aufwandschätzung für Alltagsaktivitäten als zu hoch
- Nutzenbewertung für Alltagsaktivitäten als zu gering
- Gut gemeinte Aufmunterungen wirken oft nicht
- Gut gemeinte Aufmunterungen können Druck erzeugen
- Therapien zur Vorfreude könnten bessere Wirkungen erzielen
- Verringert kognitive Leistungsfähigkeit bei Schizophrenie-Spektrum-Störungen
- Gezieltes Training kognitiver Fähigkeiten könnte helfen
- Stärkere Gemeinsamkeiten zwischen depressiven und bipolaren Störungen
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