Landkreise: Kommunen sollen sich auf Geflüchtete vorbereiten

Gesellschaft: Vorbereitung auf mögliche Flüchtlingswelle in Deutschland

() – Angesichts der Eskalation des Nahostkonflikts stellt sich die Frage, ob Länder und Kommunen in auf Geflüchtete aus dem Iran vorbereitet wären.

Kay Ruge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstag): „Aktuell gibt es keine belastbaren Anhaltspunkte für eine neue Flüchtlingswelle. Länder und Kommunen sollten aber vorbereitet sein.“ Zuletzt seien wegen sinkender Flüchtlingszahlen die Unterbringungsmöglichkeiten in Deutschland reduziert worden. „Das müssen wir überdenken.“

Dabei sei es aus kommunaler Sicht von entscheidender Bedeutung, dass auch Vorhaltekosten von Bund und Ländern getragen werden, fordert Ruge. Damit sind Kosten gemeint, die dadurch entstehen, dass Unterbringungsmöglichkeiten für künftige Geflüchtete bereitgehalten werden. Einige Kommunen etwa Miete für Notunterkünfte in Gewerbehallen oder . Die Finanzierung dessen dürfe nicht zulasten der Kommunen fallen, kritisiert der Hauptgeschäftsführer. „Generell plädieren wir dafür, dass den Geflüchteten in erster Linie vor allem in den angrenzenden Regionen Schutz gewährt werden sollte.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Asylunterkunft (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Landkreistag, Rheinische Post, Bund, Kommunen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Angesichts der Eskalation des Nahostkonflikts mahnt Kay Ruge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, zur Vorbereitung auf mögliche Flüchtlinge aus dem Iran in Deutschland, obwohl derzeit keine neue Flüchtlingswelle erwartet wird, und fordert eine finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern für entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Eskalation des Nahostkonflikts
  • Mögliche Zunahme geflüchteter Menschen aus dem Iran
  • Reduzierte Unterbringungsmöglichkeiten in Deutschland
  • Vorhaltekosten für zukünftige Geflüchtete
  • Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung durch Bund und Länder

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kay Ruge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, äußert sich zur Vorbereitung auf mögliche Geflüchtete aus dem Iran
  • Aktuell keine belastbaren Anhaltspunkte für eine neue Flüchtlingswelle
  • Länder und Kommunen sollten jedoch vorbereitet sein
  • Unterbringungsmöglichkeiten wurden aufgrund gesunkener Flüchtlingszahlen reduziert
  • Forderung, Vorhaltekosten von Bund und Ländern zu tragen
  • Kommunen zahlen Miete für Notunterkünfte in Gewerbehallen oder Hotels
  • Finanzierung soll nicht zulasten der Kommunen gehen
  • Plädoyer für Schutz von Geflüchteten in angrenzenden Regionen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine belastbaren Anhaltspunkte für neue Flüchtlingswelle
  • Notwendigkeit zur Überprüfung der reduzierten Unterbringungsmöglichkeiten
  • Anforderungen an Vorhaltekosten von Bund und Ländern
  • Übernahme der Kosten für Unterbringungsmöglichkeiten
  • Kommunen möglicherweise finanzielle Belastungen durch Mietkosten für Notunterkünfte
  • Plädoyer für Schutz der Geflüchteten in angrenzenden Regionen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Kay Ruge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, äußert sich zur Vorbereitung auf mögliche Geflüchtete aus dem Iran und kritisiert die Finanzierung der Unterbringungsmöglichkeiten durch die Kommunen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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