Landkreistag begrüßt Pläne für neues Heizungsgesetz

Heizungsreform in Deutschland: Politische Reaktionen

() – Der Deutsche Landkreistag hat die Eckpunkte zum neuen Heizungsgesetz als richtigen Schritt begrüßt.

„Die verabredeten Änderungen am Heizungsgesetz sind ein richtiger Schritt und waren versprochen“, sagte Hauptgeschäftsführer Kay Ruge dem „Redaktionsnetzwerk “. „Dass die Korrektur nun auf diese Weise erfolgt, ist gut und entspricht der Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen.“

Mehr Technologieoffenheit, weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe seien dringend notwendig. „Besonders wichtig ist aus Sicht der Landkreise, dass die kommunale Wärmeplanung als strategisches Instrument erhalten bleibt, zugleich aber vor allem für kleinere Kommunen einfacher und handhabbarer wird“, fügte er hinzu. Das hatten Union und SPD in ihrem Eckpunktepapier angekündigt.

Ruge pochte zugleich auf Planungssicherheit und warnte vor Belastungen. Planungssicherheit sei wichtig, die habe bei diesem Thema in den vergangenen Jahren viel Vertrauen verspielt, kritisierte er. „Entscheidend ist, dass die angekündigten Änderungen im Gesetzgebungsverfahren praxistauglich umgesetzt werden, und ohne neue Belastungen für Bürger und Kommunen“, so Ruge.

Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat dagegen die der Regierungskoalition für ein neues Heizungsgesetz scharf kritisiert. Die Öffnung für Gas- und Ölheizungen bringe „neue Unsicherheiten“, sagte die Münchner Ökonomin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es sei überhaupt nicht absehbar, ob klimafreundliche Brennstoffe künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar seien. Außerdem werde der europäische Emissionshandel fossiles Heizen deutlich verteuern. Gas- und Ölheizungen könnten sich deshalb „in der längeren Frist als Kostenfalle erweisen“.

Die Unsicherheit könne man abbauen, „indem man den Umstieg auf die klimafreundlichen Technologien verlässlich günstiger macht, durch Abbau bürokratischer Hürden, auch bei der Förderung“, schlug Schnitzer vor. „Dies würde es den Heizungsbauern und der Heizungsindustrie erleichtern, ihre Stückzahlen hochzufahren und dadurch die endlich senken zu können.“

4,5/5 (7 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heizung (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Landkreistag, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Union, SPD, Monika Schnitzer, Funke-Mediengruppe.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, München

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Landkreistag begrüßt die Änderungen am neuen Heizungsgesetz als notwendige Verbesserung, während die Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer vor den Unsicherheiten warnt, die durch die Öffnung für Gas- und Ölheizungen entstehen könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bundesregierung plant neues Heizungsgesetz
  • Ziel: Anpassung an aktuelle Lebensrealitäten
  • Forderung nach mehr Technologieoffenheit und weniger Bürokratie
  • Bedeutung der kommunalen Wärmeplanung für kleinere Kommunen
  • Vertrauensverlust der Politik in Bezug auf Planungssicherheit
  • Kritik an Unsicherheiten durch Öffnung für Gas- und Ölheizungen
  • Bedenken bezüglich zukünftiger Verfügbarkeit klimafreundlicher Brennstoffe
  • Notwendigkeit zur Senkung bürokratischer Hürden für Umstieg auf klimafreundliche Technologien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutscher Landkreistag begrüßt Eckpunkte zum neuen Heizungsgesetz
  • Hauptgeschäftsführer Kay Ruge bezeichnet Änderungen als richtigen Schritt
  • Wichtigkeit von Technologieoffenheit, weniger Bürokratie und Praxisnähe betont
  • Kommunale Wärmeplanung soll einfacher für kleine Kommunen werden
  • Ruge fordert Planungssicherheit und warnt vor neuen Belastungen
  • Monika Schnitzer kritisiert Pläne der Regierungskoalition
  • Öffnung für Gas- und Ölheizungen bringt neue Unsicherheiten
  • Unklarheit über wettbewerbsfähige Preise für klimafreundliche Brennstoffe
  • Europäischer Emissionshandel könnte fossiles Heizen verteuern
  • Vorschlag zur Senkung bürokratischer Hürden für Heizungsbau und -industrie

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Begrüßung der Änderungen am Heizungsgesetz
  • Erhöhung der Technologieoffenheit
  • Verringerung der Bürokratie
  • Steigerung der Praxisnähe
  • Erhalt der kommunalen Wärmeplanung
  • Einfachere Handhabung für kleinere Kommunen
  • Wichtigkeit der Planungssicherheit
  • Warnung vor neuen Belastungen
  • Notwendigkeit praxistauglicher Umsetzung
  • Gefahr von Kostenfallen durch Gas- und Ölheizungen
  • Unabhängigkeit von klimafreundlichen Brennstoffen
  • Teuerung durch europäischen Emissionshandel
  • Vorschlag zur Senkung bürokratischer Hürden
  • Erleichterung für Heizungsbauer und -industrie
  • Potenzielle Senkung der Preise

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Hauptgeschäftsführer Kay Ruge des Deutschen Landkreistags begrüßt die Änderungen am Heizungsgesetz als "richtigen Schritt" und fordert Planungssicherheit sowie eine praxistaugliche Umsetzung ohne neue Belastungen für Bürger und Kommunen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert