Jusos nennen Heizungsdeal mit Union "sozialpolitisch fahrlässig"

Wohnungspolitik in Berlin im Fokus

() – Nach der Verständigung von und SPD auf die Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes kritisiert der SPD-Nachwuchs fehlende Leitplanken zum Schutz von Mietern.

„Dass der Schutz vor Kostenabwälzung nicht glasklar und verbindlich Teil der Einigung ist, ist sozialpolitisch fahrlässig“, sagte der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer am Donnerstag dem Sender ntv mit Blick auf das am Dienstag vorgestellte Eckpunktepapier. Die Mieter dürften nicht die Rechnung für den Geiz der Vermieter zahlen.

Die Regierungskoalition will wieder den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen erlauben, wenn diese ausschließlich Heizöl oder Erdgas verfeuern, das zu mindestens zehn Prozent aus alternativen Kraftstoffen besteht. Diese Treibstoffe aber sind nach Einschätzung von Experten und Verbänden mit höheren Kosten verbunden, zumal in den kommenden Jahren ein steigender CO2- erwartet wird.

Wenn Vermieter Entscheidungen treffen können, die absehbar höhere laufende Kosten verursachen, sei die nächste Nebenkostenexplosion politisch vorprogrammiert und zahlen sollten am Ende die Mieter, sagte Türmer. Er forderte deshalb „harte Leitplanken“. Dazu gehöre ein verbindlicher Nebenkostenschutz, klare Regeln gegen Kostenabwälzung auf die Mieter und „eine Förderung, die wirklich bei den ankommt“. Andernfalls „verschärft die die Wohnraumkrise weiter“. Steigende Warmmieten drohten noch mehr Menschen aus Wohngebieten zu verdrängen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Philipp Türmer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, Juso, ntv, Regierungskoalition, Experten, Verbände

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer kritisiert die Einigung von Union und SPD zum neuen Heizungsgesetz wegen fehlender Schutzmaßnahmen für Mieter und fordert verbindliche Regelungen gegen Kostenabwälzungen sowie eine effektive Förderung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einigung von Union und SPD auf Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes
  • Kritik des SPD-Nachwuchs an fehlenden Regelungen für Mieter
  • Erlaubnis zum Einbau neuer Gas- und Ölheizungen unter bestimmten Bedingungen
  • Experten warnen vor höheren Kosten durch alternative Kraftstoffe
  • Erwartung steigender CO2-Preise
  • Sorge um Nebenkostensteigerungen für Mieter
  • Forderung nach verbindlichen Schutzmaßnahmen für Mieter

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Nachwuchs kritisiert fehlende Schutzmaßnahmen für Mieter
  • Juso-Vorsitzender Philipp Türmer äußert Bedenken zur Kostenabwälzung
  • Mieter sollen nicht für Vermieter sparen müssen
  • Regierung will neue Gas- und Ölheizungen unter bestimmten Bedingungen erlauben
  • Experten erwarten höhere Kosten durch alternative Kraftstoffe und steigenden CO2-Preis
  • Türmer warnt vor politisch vorprogrammierten Nebenkostenexplosionen
  • Forderung nach verbindlichem Nebenkostenschutz und klaren Regeln gegen Kostenabwälzung
  • Gefahr der Vertreibung aus Wohngebieten durch steigende Warmmieten
  • Kritik an unzureichenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnraumkrise

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Fehlende Leitplanken zum Schutz von Mietern
  • Sozialpolitisch fahrlässig
  • Mieter zahlen für Geiz der Vermieter
  • Absehbare höhere laufende Kosten
  • Nebenkostenexplosion politisch vorprogrammiert
  • Verbindlicher Nebenkostenschutz gefordert
  • Klare Regeln gegen Kostenabwälzung notwendig
  • Förderung muss bei den Menschen ankommen
  • Verschärfung der Wohnraumkrise
  • Verdrängung von Menschen aus Wohngebieten durch steigende Warmmieten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Philipp Türmer, dem Juso-Vorsitzenden, zitiert. Er kritisiert, dass der Schutz vor Kostenabwälzung nicht verbindlich geregelt ist und fordert klare Leitplanken, um Mieter zu schützen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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