Politiker schlagen wegen Cyberrisiken bei Autobahn GmbH Alarm

Cybersicherheitsmängel bei Autobahn GmbH in Berlin

() – Nach einem vertraulichen Bericht des Bundesrechnungshofs zu IT-Mängeln bei der Autobahn GmbH schlagen Politiker übergreifend Alarm. Die bundeseigene betreibt mit mehr als 13.000 Kilometern Autobahn eine zentrale kritische Infrastruktur.

Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums, sprach im „Handelsblatt“ von einem „Warnschuss“. „Cybersicherheit ist eine Frage unserer nationalen Resilienz“, sagte er. Gerade bei kritischer Infrastruktur brauche es „endlich klare Zuständigkeiten, einheitliche Standards und eine strategische Gesamtverantwortung“. Wer hier nachlässig handle, gefährde zentrale Versorgungsadern des Landes.

Auch der digitalpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Johannes Schätzl, nannte die Vorwürfe „besorgniserregend“. Dass bei einer bundeseigenen Gesellschaft „so schwerwiegende Defizite im Cybersicherheitsbereich vorliegen, ist nicht hinnehmbar und muss umfassend strukturell und praktisch aufgearbeitet werden“, sagte er dem „Handelsblatt“. Der Verkehrssektor müsse „insbesondere vor dem Hintergrund der erhöhten geopolitischen Bedrohungslage besonders geschützt werden“. Klare IT-Zuständigkeiten und digitale Souveränität müssten „höchste Priorität haben“.

-Fraktionsvize Konstantin von Notz verwies auf eine anhaltend hohe Gefährdungslage. „Wir erleben weiterhin beinahe täglich sehr ernste Angriffe auf unsere kritischen Infrastrukturen – auch und vor allem auf den Verkehrssektor“, sagte er dem „Handelsblatt“. Die Absicherung von IT-Systemen dürfe „kein nice to have mehr sein“. Zugleich kritisierte er Versäumnisse der Bundesregierung und mahnte, die Defizite bei der Autobahn GmbH müssten „schnellstmöglich abgestellt“ werden.

Wie das „Handelsblatt“ berichtet hatte, bemängelt der Rechnungshof unter anderem eine fehlende zentrale IT-Gesamtverantwortung und organisatorische . Die Autobahn GmbH räumte Versäumnisse ein und kündigte eine Überarbeitung ihrer IT-Strategie an.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autobahn GmbH (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marc Henrichmann, Johannes Schätzl, Konstantin von Notz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Autobahn GmbH, Bundesrechnungshof, CDU, Handelsblatt, SPD, Johannes Schätzl, Grünen, Konstantin von Notz, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Politiker schlagen nach einem vertraulichen Bericht des Bundesrechnungshofs Alarm über gravierende IT-Mängel bei der Autobahn GmbH, die eine zentrale kritische Infrastruktur betreibt, und fordern sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Cybersicherheit.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vertraulicher Bericht des Bundesrechnungshofs über IT-Mängel bei der Autobahn GmbH
  • Betrieb von mehr als 13.000 Kilometern Autobahn als zentrale kritische Infrastruktur
  • Besorgnis über schwere Defizite im Cybersicherheitsbereich
  • Fehlende zentrale IT-Gesamtverantwortung und organisatorische Mängel
  • Erhöhte geopolitische Bedrohungslage
  • Anhaltend hohe Gefährdungslage durch Angriffe auf kritische Infrastrukturen
  • Notwendigkeit klarer Zuständigkeiten und einheitlicher Standards
  • Eingeständnis von Versäumnissen seitens der Autobahn GmbH

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Politiker alarmiert über IT-Mängel bei Autobahn GmbH
  • Marc Henrichmann (CDU) bezeichnete Situation als "Warnschuss"
  • Forderung nach klaren Zuständigkeiten und einheitlichen Standards
  • Johannes Schätzl (SPD) nennt Vorwürfe "besorgniserregend"
  • Forderung nach Schutz des Verkehrssektors wegen geopolitischer Bedrohungen
  • Konstantin von Notz (Grüne) weist auf hohe Gefährdungslage hin
  • Dringlichkeit zur Absicherung von IT-Systemen betont
  • Autobahn GmbH räumt Versäumnisse ein und plant IT-Strategie-Überarbeitung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Alarmierung von Politikern
  • Warnung vor Bedrohungen der Cybersicherheit
  • Forderung nach klaren Zuständigkeiten und einheitlichen Standards
  • Notwendigkeit einer strategischen Gesamtverantwortung
  • Gefährdung zentraler Versorgungsadern des Landes
  • Besorgnis über schwerwiegende Defizite im Cybersicherheitsbereich
  • Aufforderung zur umfassenden strukturellen und praktischen Aufarbeitung
  • Notwendigkeit besonderer Schutzmaßnahmen im Verkehrssektor
  • Hohe Priorität für digitale Souveränität
  • Anhaltend hohe Gefährdungslage
  • Ernsthafte Angriffe auf kritische Infrastrukturen
  • IT-Absicherung als dringende Notwendigkeit
  • Kritik an Versäumnissen der Bundesregierung
  • Dringlichkeit der Behebung der Defizite
  • Ankündigung der Überarbeitung der IT-Strategie durch die Autobahn GmbH

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen von Politikern zitiert. Beispielsweise äußert Marc Henrichmann (CDU) im "Handelsblatt", dass die Cybersicherheit eine Frage der nationalen Resilienz sei und es klare Zuständigkeiten sowie einheitliche Standards brauche.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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