SPD fordert Altersgrenzen und Algorithmus-Verbot für Jugendliche in sozialen Medien

Gesellschaftsrechtliche Maßnahmen zum Jugendmedienschutz in Niedersachsen

() – Die SPD hat ein Positionspapier mit strengeren Regeln für soziale Medien vorgelegt, um und besser zu schützen. Das teilte der niedersächsische SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsident Olaf Lies am Sonntag mit.

Zu den Unterzeichnern des Papiers gehören unter anderem die Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und Manuela Schwesig sowie mehrere Bundestagsabgeordnete.

Kern der Vorschläge ist eine verpflichtende Altersverifikation über die geplante europäische digitale Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet). Für Kinder bis 14 Jahre soll demnach ein komplettes Nutzungsverbot für Social-Media-Plattformen gelten.

Jugendliche bis 16 Jahre sollen nur auf eine entschärfte ‚Jugendversion‘ zugreifen dürfen, in der algorithmisch gesteuerte Feeds, personalisierte Inhalte und suchtfördernde Funktionen wie Endlos-Scrollen verboten sind.

Für alle Nutzer ab 16 Jahren sollen algorithmische Empfehlungssysteme standardmäßig deaktiviert sein und nur per ausdrücklicher Einwilligung aktiviert werden können. Olaf Lies kritisierte die Plattformbetreiber scharf: „Was Kinder da beispielsweise an Pornographie, an Cybermobbing oder an gewaltverherrlichenden Bildern und Videos sehen, während sie sich in einer so wichtigen Phase ihrer sozialen und persönlichen Entwicklung befinden, können wir nicht einfach weiter hinnehmen.“

Die SPD will die Vorschläge auf europäischer Ebene im geplanten Digital Fairness Act verankern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge mit (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Olaf Lies, Alexander Schweitzer, Manuela Schwesig

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Olaf Lies, Alexander Schweitzer, Manuela Schwesig, Bundestagsabgeordnete, Digital Fairness Act

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist Sonntag (kein spezifisches Datum genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD hat ein Positionspapier mit Vorschlägen für strengere Regeln in sozialen Medien veröffentlicht, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, darunter ein Nutzungsverbot für Kinder bis 14 Jahren und restriktive Nutzungsmöglichkeiten für Jugendliche bis 16 Jahre.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien
  • Anstieg von Cybermobbing und problematischen Inhalten wie Pornografie
  • Mangelnde Altersverifikation auf Social-Media-Plattformen
  • Hochrisiko bei algorithmisch gesteuerten Inhalten für jüngere Nutzer
  • Politische Forderungen nach strengeren Regulierungen im digitalen Raum
  • Wunsch nach Verbesserung der digitalen Sicherheit und Fairness für junge Nutzer

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD hat Positionspapier mit strengeren Regeln für soziale Medien vorgelegt
  • Ziel: besseren Schutz für Kinder und Jugendliche
  • Unterzeichner: Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und Manuela Schwesig, Bundestagsabgeordnete
  • Vorschlag: verpflichtende Altersverifikation über europäische digitale Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet)
  • Komplettes Nutzungsverbot für Kinder bis 14 Jahre
  • Jugendliche bis 16 Jahre nur Zugang zu entschärfter 'Jugendversion'
  • Für alle ab 16 Jahren: algorithmische Empfehlungssysteme nur mit ausdrücklicher Einwilligung aktivierbar
  • Olaf Lies kritisiert Plattformbetreiber scharf wegen Gefahren für Kinder
  • SPD will Vorschläge im Digital Fairness Act auf europäischer Ebene verankern

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verpflichtende Altersverifikation über die EUDI-Wallet
  • Nutzungsverbot für Social-Media-Plattformen für Kinder bis 14 Jahre
  • Zugang zu entschärfter 'Jugendversion' für Jugendliche bis 16 Jahre
  • Verbot von algorithmisch gesteuerten Feeds und suchtfördernden Funktionen für Jugendliche bis 16 Jahre
  • Deaktivierung von algorithmischen Empfehlungssystemen für Nutzer ab 16 Jahren ohne Einwilligung
  • Kritik an Plattformbetreibern bezüglich Gefahren für Kinder
  • Vorschläge sollen im Digital Fairness Act verankert werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Olaf Lies zitiert. Er kritisierte die Plattformbetreiber scharf für die Inhalte, die Kinder sehen können, und betonte, dass dies nicht weiter hinnehmbar sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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