Politik: Mordanklage gegen Russland in Berlin
Berlin () – Nach dem vorgelegten Gift-Nachweis an der Leiche von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny spricht der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) von einem „staatlich begangenen Mord“. „Russland zeigt damit seine schreckliche Fratze erneut“, sagte er am Samstag RTL/ntv.
„Wir sehen das in all den Völkerrechtsverletzungen in der Ukraine, in der Bombardierung von der Zivilbevölkerung, aber jetzt eben auch in der offensichtlichen Tötung von Nawalny, dass man alle Mittel bereit ist in die Hand zu nehmen und Moral nicht kennt und Recht nicht kennt.“ Es sei wichtig gewesen, dies zwei Jahre nach dem Tod von Nawalny öffentlich zu machen. „Und das wird natürlich weitere Folgen haben müssen.“
Es gebe eine Organisation, die sich um das Verbot von Chemiewaffen kümmere (OPCW), an die werde man dieses Verfahren übergeben, so Wadephul. „Wir gehen davon aus, dass dort auch entsprechende Maßnahmen getroffen werden können.“
Zweitens müsse die Öffentlichkeit das wissen. Immer wieder werde gefordert, „Europa müsse mit Russland endlich sprechen“. Erstens sei Europa sowieso bereit, zu sprechen, „aber zweitens sehen wir, welcher Natur dieses russische Regime ist“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johann Wadephul am 14.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexej Nawalny, Johann Wadephul
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, OPCW
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 14. Februar 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Russland
Worum geht es in einem Satz?
Nach dem Nachweis von Gift an der Leiche des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny bezeichnet der deutsche Außenminister Johann Wadephul den Vorfall als "staatlich begangenen Mord" und hebt die fortdauernden Völkerrechtsverletzungen Russlands hervor.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorliegen eines Gift-Nachweises an der Leiche von Alexej Nawalny
- Nawalny als Kreml-Kritiker
- Öffentliches Interesse und besonderer Wahrnehmungswert der Situation
- Vorbestehende Spannungen zwischen Deutschland und Russland
- Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsverletzungen in Russland
- Kontextualisierung durch Vorfälle in der Ukraine
- Politische Reaktionen und Verurteilungen auf internationaler Ebene
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Johann Wadephul bezeichnet den Gift-Nachweis als staatlich begangenen Mord
- Äußert sich kritisch über Russland und seine Verletzungen von Völkerrecht
- Mahnt die Öffentlichkeit an, über die Tötung von Nawalny informiert zu sein
- Betont, dass Europa bereit ist, mit Russland zu sprechen, aber die Natur des Regimes bekannt ist
- Nennung der OPCW als Instanz, die das Verfahren übernehmen soll
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Staatlich begangener Mord
- Völkerrechtsverletzungen in der Ukraine
- Zunehmende Internationalisierung des Themas
- Übergabe des Verfahrens an die OPCW
- Erwartete Maßnahmen durch die OPCW
- Notwendigkeit der Sensibilisierung der Öffentlichkeit
- Klärung der Natur des russischen Regimes
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des deutschen Außenministers Johann Wadephul (CDU) zitiert, in der er den Gift-Nachweis an der Leiche von Alexej Nawalny als "staatlich begangenen Mord" bezeichnet.
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