Umfrage: Unternehmen stellen Regierung schlechtes Zeugnis aus

Wirtschaftliche Einschätzung der Bundesregierung in Deutschland

München () – Die Unternehmen in Deutschland stellen der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ein schlechtes aus. Im Durchschnitt vergeben die Unternehmen die Schulnote 4,2, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Ifo-Instituts ergab.

Die Kritik erstreckt sich über alle Politikfelder und wird von allen Branchen gleichermaßen geäußert, positive Bewertungen sind selten. „Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo Umfragen. „Das Urteil fällt entsprechend negativ aus.“

Am schlechtesten beurteilen die Unternehmen die Sozial- und Rentenpolitik der mit einer Durchschnittsnote von 4,6. Auch in der -, - sowie der - und Klimapolitik sind die Bewertungen um 4,1 bis 4,2 lediglich „ausreichend“. Etwas besser, wenn auch nur ausreichend, schneidet die Regierung in der Finanzpolitik, der Infrastruktur- und der Digitalisierungspolitik mit jeweils 4,0 ab.

Zwischen den Branchen zeigen sich kaum Unterschiede. In der Industrie und im Dienstleistungssektor bewegen sich die Schulnoten zwischen 3,8 und 4,5. Keine Branche bewertet die Wirtschaftspolitik im Durchschnitt gut. Selbst die besten vergebenen Noten bleiben im Bereich „befriedigend“ mit der Tendenz zu „ausreichend“, während einzelne Branchen – etwa in der Industrie oder bei arbeitsmarktnahen Dienstleistungen – deutlich schlechtere Noten vergeben.

Die Unternehmen äußern sich klar mit Blick auf die dringenden Handlungsfelder. 40,4 Prozent der Unternehmen fordern vorrangig einen Abbau von Bürokratie und Regulierung. An zweiter Stelle folgen Reformen bei Steuern und Abgaben mit 37,1 Prozent, etwa durch Steuersenkungen oder eine Vereinfachung des Steuersystems. 24,6 Prozent nennen den Arbeitsmarkt und Fachkräfte, 23,3 Prozent die Energiepolitik. Weitere 21,3 Prozent verweisen auf Investitionen, Standortbedingungen und Infrastruktur.

„Die Unternehmen erwarten nun konkrete Fortschritte bei den zentralen Reformthemen“, sagte Wohlrabe. „Ankündigungen allein reichen aus ihrer Sicht nicht mehr aus.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ifo-Institut, Bundesregierung, Klaus Wohlrabe

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München

Worum geht es in einem Satz?

Die Unternehmen in Deutschland bewerten die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung mit derNote 4,2 als unzureichend und fordern konkrete Fortschritte in Bereichen wie Bürokratieabbau, Steuerreformen und Energiepolitik.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schlechte Bewertungen der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung
  • Durchschnittsnote 4,2 aus Umfrage des Ifo-Instituts
  • Mangelnde Fortschritte bei zentralen wirtschaftspolitischen Themen
  • Übergreifende Kritik von allen Branchen
  • Schwache Beurteilung der Sozial- und Rentenpolitik (4,6)
  • Ausreichende Bewertungen in Arbeitsmarkt-, Industrie-, Energie- und Klimapolitik (4,1 bis 4,2)
  • Durchschnittsnote der Finanz-, Infrastruktur- und Digitalisierungspolitik (4,0)
  • Dringende Handlungsfelder gefordert (Bürokratieabbau, Steuerreformen, Arbeitsmarkt, Energiepolitik, Investitionen)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Negative Bewertung der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung
  • Mangelnde Fortschritte bei wichtigen wirtschaftspolitischen Themen
  • Unzufriedenheit über Sozial- und Rentenpolitik
  • Ausreichende Beurteilungen in mehreren Politikbereichen
  • Forderung nach Bürokratieabbau und Regulierungsreformen
  • Erwartung konkreter Fortschritte bei Reformthemen
  • Fehlende positive Bewertungen in allen Branchen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Klaus Wohlrabe, dem Leiter der Ifo Umfragen, zitiert: "Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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