Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für globale Gesundheit

Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für globale Gesundheit

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Gesundheitspolitik in Berlin: Aufrufe zur Unterstützung

Berlin () – Christliche Hilfsorganisationen fordern von der Bundesregierung ein Jahr nach dem USAID-Kahlschlag mehr Geld für die globale Gesundheit.

Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe, Dagmar Pruin, sagte der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) mit Blick auf die Einschnitte bei der US-Entwicklungshilfe: „Das Ende von USAID hätte eine Chance sein können für die Weltgemeinschaft, die Reihen zu schließen. Diese Chance wurde bisher vertan.“ Sie fügte hinzu: „Die Bundesregierung darf diesem Kollaps nicht weiter tatenlos zusehen, sondern muss die Mittel für globale Gesundheit deutlich aufstocken. Nur so lassen sich katastrophale Versorgungslücken schließen.“

Der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, sagte: „Die Erfolge in der weltweiten Gesundheitsversorgung in den vergangenen Jahren sind mit dem Kahlschlag der Hilfen von USAID und der weltweiten Kürzungsorgie vieler Staaten in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit – auch von Deutschland – ernsthaft gefährdet.“ Das werde langfristige Folgen haben, denn sowohl für Forschung und Impfprogramme als auch für die Gesundheitsversorgung vieler Menschen fehlten nun Milliarden. „Vor allem die Ärmsten leiden darunter.“ Müller fügte hinzu: „Jetzt schon ist zu erkennen, dass Erkrankungen wie Malaria, Masern, Polio und HIV wieder deutlich zulegen, auch weil Aufklärungskampagnen wegfallen.“

Die frühere Entwicklungsministerin Svenja Schulze sieht die Europäer ebenfalls in der Pflicht: „Dass Europa ebenfalls kürzt, ist genau das Gegenteil dessen, was notwendig wäre.“ Die SPD-Politikerin, die inzwischen auch Präsidentin der Hilfsorganisation Help ist, sagte: „Es ist umso dramatischer, dass im Haushalt 2026 die Kürzungen nicht einmal teilweise zurückgenommen wurden.“ Schulze sagte: „Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit sind ein vergleichsweise kleiner Betrag, aber die Wirkung ist weltweit enorm – ein bisschen mehr deutsches Engagement würde unzähligen Menschen helfen.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: US-Dollar (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Dagmar Pruin, Oliver Müller, Svenja Schulze

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Christliche Hilfsorganisationen, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe, USAID, Caritas international, Svenja Schulze, Help, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, USA (wegen der Hinweise auf USAID), global (im Kontext der globalen Gesundheit und humanitären Hilfe).

Worum geht es in einem Satz?

Christliche Hilfsorganisationen fordern von der Bundesregierung mehr Geld für die globale Gesundheit, um die katastrophalen Folgen der Kürzungen bei der US-Entwicklungshilfe zu bekämpfen und die Gesundheitsversorgung der Ärmsten zu sichern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einschnitte bei der US-Entwicklungshilfe durch USAID
  • Kürzungen in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
  • Drastischer Rückgang der finanziellen Mittel für globale Gesundheit
  • Anstieg gefährlicher Erkrankungen (Malaria, Masern, Polio, HIV)
  • Wegfall von Aufklärungskampagnen
  • Fehlende Rücknahme von Kürzungen im Haushalt 2026

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Christliche Hilfsorganisationen fordern mehr Geld für globale Gesundheit
  • Dagmar Pruin kritisiert den Umgang mit den USAID-Einschnitten
  • Oliver Müller äußert Bedenken über langfristige Folgen der Kürzungen
  • Svenja Schulze sieht Europa in der Verpflichtung, gegen Kürzungen vorzugehen
  • Alle betonen, dass die Ärmsten besonders unter den Einschnitten leiden

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach mehr Geld für globale Gesundheit
  • Vernachlässigung der Möglichkeit zur Schließung von Lücken in der Gesundheitsversorgung
  • Gefährdung der Erfolge in der weltweiten Gesundheitsversorgung
  • Langfristige Folgen für Forschung und Impfprogramme
  • Fehlende Milliarden für Gesundheitsversorgung der Menschen
  • Zunahme von Erkrankungen wie Malaria, Masern, Polio und HIV
  • Wegfall von Aufklärungskampagnen
  • Zeichen der Dramatik bei Haushaltskürzungen in Europa
  • Notwendigkeit von mehr deutschem Engagement in der humanitären Hilfe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Beispielsweise sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe: "Die Bundesregierung darf diesem Kollaps nicht weiter tatenlos zusehen, sondern muss die Mittel für globale Gesundheit deutlich aufstocken."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert